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Saison 2010/2011

Mitgliederversammlung

Ich lade alle Vereinsmitglieder am Samstag, den 18.06.2011 um 19.00 Uhr ins Sportlerheim Hohenthurm zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein. Hauptbestandteil soll die Wahl eines neuen Präsidiums sein, da dies zuletzt am 22.08.2008 erfolgte. Nach § 12 unserer Satzung werden die Mitglieder des Präsidiums und des Vorstandes von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist unbegrenzt möglich.

Tagesordnung:

TOP 1 - Eröffnung der Mitgliederversammlung durch den Präsidenten
TOP 2 - Auswertung der zurückliegenden Wahlperiode und Erklärung durch den Präsidenten
TOP 3 - Wahl des Wahlleiters
TOP 4 - Durchführung der Wahl des Präsidiums und des Vorstandes. Folgende Positionen sind zu besetzen:
a. Präsident
b. Zwei Vizepräsidenten
c. Schatzmeister
d. Schriftführer
e. Technischer Leiter
f. Organisationsleiter
TOP 5 - Auswertung der Wahl und Erklärung durch den neuen Präsidenten

Die Frist der Einladung zur Wahl ergibt sich aus § 11 unserer Satzung und beträgt 14 Tage. Bewerbungen für die ausgeschriebenen Positionen und Anträge zur Tagesordnung sind beim bisherigen Vorstand mündlich oder schriftlich bis zum Beginn der Mitgliederversammlung einzureichen. Die Bewerber müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied mit Vollendung des 18. Lebensjahres.

Um pünktliches und möglichst vollzähliges Erscheinen wird gebeten. Im Anschluss daran findet unsere Saisonabschlussfeier statt.


Marco Schumann
Präsident

Punktspiel gegen SG Döllnitz am 04.06.2011

Zum letzten Punktspiel war die Vertretung der SG Döllnitz zu Gast. Bei hochsommerlichen Temperaturen musste zunächst ein Schiedsrichter gesucht werden, da der angesetzte Schiedsrichter nicht anreiste. Beide Vereine einigten sich dann auf die Leitung des Spieles durch Sportfreund Marco Schumann. Die Döllnitzer Mannschaft war im Vergleich zum Hinspiel deutlich verändert und auch verjüngt, da in der Winterpause mehrere Spieler an andere Vereine abgegeben wurden. Das Spielgeschehen lässt sich in einige wenige Worte fassen und erinnerte an das EM-Qualifikationsspiel Österreich - Deutschland, welches einen Tag zuvor ausgetragen und mit 2:1 gewonnen wurde. Auch wir mussten uns das Glück erarbeiten.
Beide Mannschaften spielten mutig nach vorn und hatten einige Möglichkeiten den Führungstreffer zu erzielen. In der 30. Minute traf dann ein Döllnitzer Stürmer mit einem Sonntagsschuss am Samstagnachmittag aus 20 Metern Torentfernung zum 0:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause, in der ein schattiges Plätzchen gesucht wurde.
In der zweiten Spielhälfte änderte sich das Bild nicht, da beide Mannschaften weiterhin offensiv agierten. Dies lag vielleicht auch daran, dass es die letzten Minuten der Saison waren und sich alle Spieler noch einmal austoben wollten, bei geschätzten 50 °C auf dem Platz. Mitte der zweiten Halbzeit konnte der Gästetorwart den Ball nach einem Eckstoß nicht festhalten und Mathias Weber schob diesen in Abstaubermanier zum 1:1 ein. Wenige Minuten später wurde er ausgewechselt und von den Mitspielern verabschiedet, da Mathias in der kommenden Saison nur noch in "Notfällen" zum Einsatz kommen möchte. Nebenbei bemerkt hatte er in diesem Spiel seinen ersten Einsatz von Beginn an und meisterte seine Aufgaben souverän. Da sich unsere Elf nicht mit der Punkteteilung zufrieden geben wollte, wurde nun zielstrebiger in Richtung des gegnerischen Tores gespielt. Nach einem Angriff wie aus dem Lehrbuch, köpfte Matthias Bunk in der 87. Minute freistehend zum 2:1 ein. Zuvor setzte sich Marcus Albrecht auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und flankte dann den Ball mustergültig auf den Torschützen.
Nach diesem Sieg und der Niederlage der Hohenweidener schließen wir die Saison nun als Tabellenneunter ab. Wer hätte das noch vor wenigen Wochen gedacht?

Männertag, 02.06.2011- Wiedersehen der Altaktiven

Das Wiedersehen der ehemaligen Hohenthurmer Fußballer war ein großer Erfolg. Von den zuvor 69 persönlich angeschriebenen Personen, folgten bei herrlichem Wetter 41 Altaktive unserer Einladung. Hiervon brachten 22 ihre Fußballschuhe mit, welche sie zuvor vom berühmt berüchtigten Nagel nahmen. Einer konnte es gar nicht abwarten - Roland Blasczyk war bereits um 9.00 Uhr am Ort des Geschehens - eine Stunde vor dem offiziellen Start. Das Spiel, welches dann zwischen den jüngeren und den älteren Altaktiven ausgetragen wurde, war phasenweise sehr sehenswert. Die Zuschauer trauerten ein wenig der guten alten Zeit nach, in der beispielweise Matthias Grauert, Roman Schäfer, Marco Dinter, Nico Weise und Francis Engel die Gegner schwindlig spielten. Auch an diesem Tag ließen die eben Genannten ihre Klasse aufblitzen und waren mit Ehrgeiz dabei; das fortgeschrittene Fußballalter sah man ihnen nicht an. Aber auch die Älteren haben das Fußballspielen nicht verlernt. So wirbelte Peter Klengler im Sturm und Roland Blasczyk wehrte so manchen Angriff mit Routine und bekannter harter Fairness ab. Letztendlich endete das Spiel 6:5 für die Jüngeren. Das Wichtigste war aber, dass alle Beteiligten und Zuschauer ihren Spaß hatten.
Nach dem Spiel wurde bei Musik und reichlich verschiedener Flüssigkeiten sowie Gegrilltem über die gute alte Zeit geplaudert und in Erinnerungen geschwelgt. Was waren das für Zeiten, als die Hohenthurmer ihre Punktspiele noch in der Bezirksliga und viele Jahre später in der Landesklasse austragen durften?

Eine Neuauflage im kommenden Jahr, erneut zum Männertag, ist schon jetzt vorgesehen.

Eingeladene Mitwirkende: Waldemar Aschendorf, Roland Blasczyk, Frank Burmeister, Marco Dinter, Francis Engel, Matthias Grauert, Gunnar Henkel, André Jankowski, Mike Jolie, Peter Klengler, André Krüger, Dieter Schaaf, Roman Schäfer, Frank Schmidt, Klaus Schmidt, Maik Schmidt, Steve Schmidt, Marco Schumann, Reiner Schumann, Lutz Schwinge, Nico Weise, Erwin Zottl

Eingeladene Zuschauer: Michael Brade, Udo Bunk, Volker Bunk, Horst Deparade, Martin Funke, Bernd Heymer, Tom Heymer, Heinz Kaaden, Wolfgang Kinter, Daniel Mahl, Gerd Rauchmaul, Paul Richter, Uwe Richter, Roland Schmidt, Dirk Schöler, Herbert Schröder, Gerhard Städel, Lutz Taube, Uli Tuchtefeld

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Punktspiel gegen Union Hohenweiden am 28.05.2011

Im vorletzten Saisonspiel mussten wir nach Hohenweiden reisen. Wahrscheinlich waren die Beine unserer Spiele noch vom langen Fußmarsch von der Umkleidekabine zum Sportplatz gelähmt (gefühlte 2 km), denn in den ersten Minuten gewannen wir keine wichtigen Zweikämpfe. Die Heimelf, welche sich ebenfalls am vergangenen Wochenende den Klassenerhalt sicherte, belagerte unsere Spielhälfte und ließ uns kaum Verschnaufpausen. Einen zugesprochenen Freistoß konnten die Hohenweidener in der 14. Minute direkt verwandeln. Erst jetzt kamen wir besser ins Spiel und konnten die gegnerischen Angriffsbemühungen früher stören. Eigene Torchancen blieben aber Mangelware. Dennoch gelang Matthias Bunk in der 43. Spielminute der Ausgleichstreffer, indem er einen Konter erfolgreich abschloss.
Gleich nach Beginn der zweiten Spielhälfte, in der 47. Minute, bekamen wir einen Freistoß in der Nähe der Eckfahne zugesprochen, welchen Mario Gorgas mit einem schönen Flugkopfball in Zählbares verwandelte. Die Führung konnten wir aber nicht lange genießen. Nur wenige Minuten später waren sich unser Torwart und ein Abwehrspieler nicht einig, wer den Ball nun klären soll. Der Hohenweidener Stürmer nutzte dieses Missverständnis und köpfte zum 2:2 ein. Von nun an übernahm unsere Elf die Kontrolle über das Spielgerät und erarbeitete sich mehrere Großchancen. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre der dritte Sieg in Folge möglich gewesen; so mussten wir uns mit einem Unentschieden zufrieden geben.
Am kommenden Wochenende reist die SG Döllnitz nach Hohenthurm. Unsere Mannschaft möchte auch das letzte Punktspiel anständig bestreiten und sich von den Zuschauern in die Sommerpause verabschieden. Wir hoffen, dass sich dieses Mal mehr Zuschauer auf dem Sportplatz einfinden werden, als zuletzt im Spiel gegen die TSG Löbejün.

Punktspiel gegen SV Wallwitz am 21.05.2011

Die Anhänger unserer Mannschaft mussten bis zum drittletzten Saisonspiel warten, ehe ein Auswärtssieg zu verzeichnen war - nach bislang zwei Auswärtsunentschieden (Landsberg II und Beesenstedt). Dabei begann das Spiel nicht unbedingt so, wie man es gegen den Tabellenletzten erwarten konnte. In den Anfangsminuten hatten wir mehrmals Glück und es auch unserem Torhüter zu verdanken, dass wir nicht in Rückstand gerieten. Das Zweikampfverhalten war streckenweise nicht kreisligareif. Nur langsam bekamen wir mehr Spielanteile, kamen vor das gegnerische Tor und hatten unsererseits die Möglichkeit, den Führungstreffer zu erzielen. Eine Flanke von Kai Schumann aus dem halbrechten Mittelfeld heraus, nahm Matthias Bunk (an der linken Seite des 5-Meter-Raums stehend) in der 22. Minute direkt ab und schoss den Ball unhaltbar ins obere linke Toreck ein. Die Wallwitzer Spieler, nach dem letzten Spiel nur noch mit theoretischen Chancen auf den Klassenerhalt, brachten unsere Abwehr dennoch wiederholt in Not. Einen entlastenden Angriff in der 38. Spielminute konnte Mario Gorgas mittels eines Kopfballtreffers zur 2:0-Führung abschließen; erneut nach Vorlage von Kai Schumann.
Nach dem Seitenwechsel war zu erkennen, dass sich die Wallwitzer mit dem Rückstand nicht zufrieden geben wollten. Sie kamen besser ins Spiel und auch zu Tormöglichkeiten. In der 55. Minute gelang ihnen, nicht unverdient, der Anschlusstreffer. Nun war unseren Spielern die Verunsicherung anzusehen, das Spiel doch nicht mehr gewinnen zu können. Dieser Eindruck sollte sich bewahrheiten, als Kai Schumann zum Gewinner des Spieles hätte werden können. In der 70. Minute bekamen wir einen Strafstoß zugesprochen, welchen Kai aber verschoss (wie bereits gegen Landsberg II). Er wird wohl so schnell nicht wieder an den Punkt gelassen werden :-) Das Spiel ging nun sprichwörtlich hin und her. Wir hatten einige gute Kontermöglichkeiten, welche aber dann doch kläglich vergeben wurden. In der 84. Spielminute dann das Unfassbare - Wallwitz gelang der Ausgleichstreffer. Wir waren so kurz davor, um dann doch wieder zu straucheln? Nein - im Gegenzug bekamen wir den zweiten Strafstoß zugesprochen. Da Kai Schumann bereits ausgewechselt wurde, trat nun Matthias Bunk zur Ausführung an. Er hämmerte den Ball in die Mitte des Tores zum 3:2. Diese Führung brachten wir dann über die Zeit.
Vor Jahresfrist fiel die Entscheidung über die weitere Klassenzugehörigkeit ebenfalls am drittletzten Spieltag; dieses Mal aber zu Gunsten des Klassenerhaltes. In der Vorsaison folgten noch zwei Siege über IMO Merseburg II und den SV Sennewitz. Da Landsberg II in Holleben nur einen Punkt erspielte, sind wir von ihnen nicht mehr einzuholen (7 Punkte Vorsprung bei noch zwei ausstehenden Spielen). Nun geht es nur noch um die Platzierung. Wir wollen dennoch in den letzten beiden Spielen mit unserer aufsteigenden Form überzeugen. Glückwunsch an die Mannschaft und den Trainer, dass wir das Minimalziel erreicht haben und nun ohne Druck aufspielen können. Dem Ende der "Seuchensaison", in der sich etliche Spieler verletzten und über mehrere Wochen oder Monate nicht spielen konnten bzw. können, blicken wir nun gelassen entgegen.

Punktspiel gegen TSG Löbejün am 14.05.2011

Im vorletzten Heimspiel der Saison war die TSG Löbejün zu Gast. Die vorangegangenen Spiele gegen die Löbejüner waren geprägt von großem Einsatz beider Teams. Dies sollte auch dieses Mal so sein. Von Beginn an war unserer Mannschaft anzumerken, dass sie erkannt hat, worum es in den letzten Spielen der laufenden Saison geht - Punkte sammeln. So zeigte sie von der ersten Minute an kämpferischen Einsatz, den man in den vergangenen Spielen vermisste. Es wurde konstruktiv nach vorn gespielt und so ergaben sich auch Torchancen. Die Gäste hielten dagegen und erspielten sich ebenfalls Tormöglichkeiten. In der 43. Spielminute gelang dann Mario Gorgas der viel umjubelte Führungstreffer per Kopf.
In der zweiten Spielhälfte ging es genauso weiter - Torchancen auf beiden Seiten. Mehrmals hatte Mario Gorgas die Vorentscheidung auf dem Fuß, scheiterte jedoch am sehr gut parierenden Torhüter der Gäste. In der 89. Spielminute dann die Entscheidung - Mario schoss aus kurzer Distanz zum 2:0 ein. Dieser Sieg war der besten Rückrundenleistung unserer Mannschaft geschuldet. Leider wollten es nur wenige Zuschauer sehen; so fand das Spiel vor der Minuskulisse in dieser Saison statt.
Wir haben durch diesen Sieg einen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Dennoch heißt es im nächsten Spiel erneut: KÄMPFEN, KÄMPFEN und KÄMPFEN
Nun müssen wir beim Tabellenletzten bestehen. Die Wallwitzer haben in der Rückrunde erst einen Punkt errungen - wir aber auch nur sieben. Es wird sich nach diesem Spiel zeigen, ob Wallwitz die schlechteste Heimelf (8 Punkte) oder Hohenthurm die schlechteste Auswärtsmannschaft (2 Punkte) der gesamten Saison bleibt.

Urteil: Rote Karte für Carolin Tauchmann

Auszug aus dem Sportgerichtsurteil 130 / 2010-2011

Die Spielerin Carolin Tauchmann vom VfB Hohenthurm wird für 4 Pflichtspiele, die nach dem Feldverweis zur Austragung kommen, gesperrt - jedoch längstens bis einschließlich zum 21.05.2011.

Die Spielerin Carolin Tauchmann wird mit einer Ordnungsstrafe von 50,00 EUR belegt. Die Geldstrafe ist unter Haftung des Vereins zu zahlen.

Der Verein VfB Hohenthurm hat 50% der Kosten des Verfahrens, Auslagen, Porto etc. zu tragen.

Begründung:
Im Punktspiel Nr. 57 der Kreisliga am 27.03.2011 zwischen dem SV Farnstädt und dem VfB Hohenthurm kam es in der 55. Minute zu folgender Spielsituation. Der SV Farnstädt hatte den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielt. Um für eine rasche Spielfortführung zu sorgen, wollte die Spielerin Nr. 2 vom SV Farnstädt (Dana Reschauer) den Ball schnell aus dem Tor holen, jedoch gab die Torfrau vom VfB Hohenthurm den Ball nicht sofort frei. Daraufhin kam die Spielerin Nr. 5 vom VfB Hohenthurm (Carolin Tauchmann) zum Ort des Geschehens und schob die Spielerin vom SV Farnstädt zur Seite. Ein heftiger Wortwechsel begann und endete in einer Prügelei zwischen den beiden Spielerinnen. Diese Aktion (Tatsachenentscheidung) wurde vom Schiedsrichter mit einem Feldverweis für beide Spielerinnen geahndet. Stellungnahmen von beiden Vereinen liegen dem Sportgericht vor. Bei der mündlichen Verhandlung gaben beide Spielerinnen zu, sich gegenseitig geschlagen zu haben.
Weitere Beschuldigungen vom SV Farnstädt gegenüber dem VfB Hohenthurm, wie z. B. Bierflaschen am Spielfeldrand und dass der Trainer vom VfB Hohenthurm Sportfreund Schaaf bei dem Tumult beteiligt gewesen war, konnten dem Gericht nicht glaubhaft gemacht werden. Im Spielberichtsbogen unter der Rubrik "Besondere Vorkommnisse" wurden keine Eintragungen vorgenommen. Auch hat der Schiedsrichter Gerd Daum die vorgebrachten Beschuldigungen gegen den VfB Hohenthurm nicht bestätigt. Unter Berücksichtigung der Regelung § 23 Ziffer 7 der RuVO des FSA stellt das Sportgericht fest, dass es maßgebend ist, welche Vorgänge der Schiedsrichter selbst beobachtet und festgehalten hat. Dieser Sachverhalt hat zur Urteilsfindung beigetragen.

Urteil: FSV Nauendorf II - VfB Hohenthurm II

Auszug aus dem Sportgerichtsurteil 128 / 2010-2011

Das Punktspiel Nr. 66 der 3. Kreisklasse Staffel II am 08.05.2011 zwischen dem FSV Nauendorf II und dem VfB Hohenthurm II wird wegen schuldhaften Nichtantretens durch die Mannschaft des VfB Hohenthurm II für die Mannschaft FSV Nauendorf II mit 3 Punkten und 3:0 Toren als gewonnen und für die Mannschaft des VfB Hohenthurm II mit 0:3 Toren als verloren gewertet.

Der Verein VfB Hohenthurm wird wegen des Nichtantretens mit einer Ordnungsstrafe von 60,00 EUR belegt.

Die Kosten des Verfahrens, Auslagen, Porto etc. hat der Verein VfB Hohenthurm zu tragen.

Punktspiel gegen SG Dölbau am 08.05.2011

Auch von unserer dritten Reise in die Einheitsgemeinde Kabelsketal konnten wir keinen Punkt mit nach Hohenthurm nehmen (zuvor in Großkugel 1:2 und in Gröbers 1:3). Vor dem Spiel hatte der Trainer (Volker Weise) darüber zu entscheiden, wer die Rolle des verletzten Manuel Arzt als Libero einnehmen soll. Manuel hatte sich beim Training eine Fraktur des linken Unterarms zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. Die Wahl fiel auf Denis Wetzel, der sein letztes Spiel am 18.09.2010 von Beginn an bestritt und zuletzt am 06.11.2010 eingewechselt wurde. Seither war er verletzt.
Wir haben das Spiel in den ersten Minuten offen gestaltet, auch wenn die Gastgeber die größeren Möglichkeiten hatten. Tino, seit Wochen in hervorragender Form, konnte diese aber abwehren. Nach 15 Spielminuten lief plötzlich nichts mehr zusammen. Durch Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung verloren wir die erkämpften Bälle bereits wieder in der eigenen Spielhälfte. Auch fanden die langen Bälle vorn keinen Abnehmer und flogen ins Leere. Trotz der überlegenen Spielanteile konnte die Heimelf daraus kein Kapital schlagen. Nur wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte Michael Kaaden per Seitfallzieher die Möglichkeit zum Führungstreffer, jedoch flog der Ball, wenn auch nur knapp, über die Querlatte.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es nur fünf Minuten bis zum Führungstreffer der Dölbauer, wenn auch aus abseitsverdächtiger Position. Hiervon ließ sich unsere Mannschaft nicht entmutigen und erzielte nur fünf Minuten später den Ausgleichstreffer durch Matthias Bunk. Es schien, als wären die Gastgeber körperlich am Ende. Wir fanden besser ins Spiel und hatten mehrere Möglichkeiten, den Führungstreffer zu erzielen. Dann kam es so, wie es eben kommt, wenn man die eigenen Torchancen nicht nutzt. Ein Konter der Dölbauer wurde auf primitive Art erst im Strafraum gestoppt. Diese Aktion war dadurch bedingt, dass die Stürmer gedankenschneller als unsere Abwehrspieler waren - im gesamten Spiel. Der fällige Strafstoß wurde in der 60. Minute zum 2:1 verwandelt. Vom erneuten Führungstreffer beflügelt, bekam die Heimelf ihre „zweite Luft“ und erspielte sich weitere Chancen. Die Treffer drei und vier gelangen den Gastgebern in der 86. und 90. Spielminute.
Wir stehen inzwischen mit dem Rücken zur Wand und können nicht jede Woche hoffen, dass die Mannschaften auf den Abstiegsrängen ihre eigenen Spiele nicht gewinnen, so dass unser Vorsprung nicht schmilzt. In den restlichen vier Spielen sind noch zwölf Punkte zu vergeben. Zwei Siege sollten ausreichen, um die „Seuchensaison“ noch positiv zu beenden. Sowohl im kommenden Heimspiel gegen Löbejün als auch im Auswärtsspiel in Wallwitz sind Siege Pflicht. Es heißt also: AUFWACHEN, KÄMPFEN und Punkte zu sammeln.

Urteil: VfB Hohenthurm II - SG Dölbau III

Auszug aus dem Sportgerichtsurteil 124 / 2010-2011

Das Punktspiel Nr. 63 der 3. Kreisklasse Staffel II am 16.04.2011 zwischen dem VfB Hohenthurm II und der SG Dölbau III wird wegen schuldhaften Nichtantretens durch die Mannschaft der SG Dölbau III für die Mannschaft VfB Hohenthurm II mit 3 Punkten und 3:0 Toren als gewonnen und für die Mannschaft der SG Dölbau III mit 0:3 Toren als verloren gewertet.

Der Verein SG Dölbau wird wegen des Nichtantretens mit einer Ordnungsstrafe von 60,00 EUR belegt.

Die Kosten des Verfahrens, Auslagen, Porto etc. hat der Verein SG Dölbau zu tragen.

Arbeitseinsatz am 29.04. und 30.04.2011

Am 29.04. und 30.04.2011 fand seit vielen Jahren ein (angekündigter) Arbeitseinsatz statt, mit dem hauptsächlichen Ziel die Fassade des Sportlerheims zu verschönern. Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten, da noch entsprechendes Werkzeug organisiert werden musste, ging es am Freitagnachmittag tatsächlich los. Wichtig war, am ersten Tag die Grundierung an den Außenwänden aufzubringen, so dass diese über Nacht trocknen und das Sportlerheim am Samstag, nach Abschluss der Arbeiten, in neuer Farbe erstrahlen konnte. Insgesamt dauerten die Arbeiten am Freitag von 16.00 Uhr bis 20.15 Uhr und am Samstag von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr an.

Die anfallenden Tätigkeiten (auch Rasenmähen) führten am Freitag Udo Bunk, Lutz Schwinge, Tino Grothe, Christoph Becker, Kai Schumann, Marco Schumann, René Kaaden, Michael Kaaden, Manuel Arzt, Denis Wetzel, Volker Weise sowie Tino Frenzel aus. Am Samstag erschienen erneut Tino Grothe, René Kaaden, Michael Kaaden, Kai Schumann, Manuel Arzt, Christoph Becker, Udo Bunk und Lutz Schwinge. Zudem fanden sich auch André Jankowski, Matthias Bunk, Elvira Bunk sowie Stefan Schlunk am Sportlerheim ein.
Abgeschlossen sind die Verschönerungsarbeiten allerdings noch nicht. Der Sockel soll noch mit Buntsteinputz versehen und die große Giebelseite des Sportlerheims (in Richtung der Sportplätze) farbig gestaltet werden.

Trotz der sehr guten Arbeitsmoral und der bereitgestellten Motivation (Kasten Bier) muss Kritik geäußert werden. Am Arbeitseinsatz nahmen insgesamt 16 Leute teil. Positiv hervorzuheben sind hierbei Christoph Becker, welcher erst seit wenigen Wochen unserem Verein angehört, sowie Tino Frenzel, der unserem Verein erst noch beitreten wird und Elvira Bunk, die ebenfalls kein Vereinsmitglied ist. Bei ca. 80 Vereinsmitgliedern ist es dennoch erschreckend, dass an diesem Wochenende nur 14 Mitglieder zur Verfügung standen; 8 sogar an beiden Tagen.

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Punktspiel gegen TSV Schochwitz am 16.04.2011

Im letzten Heimspiel vor der zweiwöchigen Spielpause wollte sich die Mannschaft für die Niederlage in der vorangegangenen Woche revanchieren. Dass die Schochwitzer etwas dagegen hatten, zeigte sich bereits in der zweiten Spielminute. Der erste Angriff der Gäste führte sogleich zum Führungstreffer. Auch wenn diesem Treffer eine eindeutige Abseitsposition vorausging, wurde er anerkannt. Unsere Mannschaft kam beinahe über die gesamte Spielzeit nicht ins Spiel und lief dem Ball und den Gegenspielern stets hinterher. Die Gäste übernahmen von Beginn an die Initiative, erspielten sich Torchance um Torchance, suchten den Abschluss und trafen nicht ins Ziel. Entweder hatte unser Torwart die Chance vereitelt oder es lag am Unvermögen der Gästespieler. In der 23. Spielminute konnte ein Angriff der Schochwitzer erst im Strafraum durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß konnten die Gäste aber nicht im Tor unterbringen. Die Schochwitzer zeigten sich wenig geschockt und setzten ihr druckvolles Spiel fort. Es blieb aber dabei, dass sie aus ihren vielen Möglichkeiten, keinen Treffer erzielten. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch unsere Mannschaft Möglichkeiten zum Ausgleichstreffer hatte, welche aber nicht zwingend abgeschlossen wurden und somit ungenutzt blieben.
Nach der Halbzeitpause sollte alles besser werden und die Kontrolle über das Spielgerät erfolgen. Aus diesem Vorhaben wurde aber zunächst nichts, da die Gästeelf weiterhin unsere Spielhälfte belagerte. Durch leichtsinnige Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung schenkten wir den Ball immer wieder zweikampflos her. Auch war zu wenig Bewegung im Mittelfeld und im Angriff zu verzeichnen, was zur Folge hatte, dass der ballführende Spieler zu wenige Anspieloptionen hatte. Ab der 75. Minute überliesen uns die Gäste das Mittelfeld und unsere Elf kam nun besser ins Spiel. Plötzlich wurden die Angriffe über die Außenpositionen vorgetragen und es ergaben sich hochkarätige Möglichkeiten, um den Ausgleichstreffer zu erzielen. Es dauerte bis zur 89. Minute, ehe eine solche Möglichkeit genutzt werden konnte. In eine Hereingabe von Kai Schumann in den gegnerischen 5-Meter-Raum, sprangen sowohl Marcus Albrecht, Manuel Arzt als auch ein Abwehrspieler. In dem Getümmel war es dann Manuel, der den Ball zum 1:1 im Tor unterbrachte (im Spielberichtsbogen wurde jedoch Marcus als Torschütze vermerkt).
Letztendlich ist dieses Unentschieden ein gefühlter Sieg und war der Abschlussschwäche der Schochwitzer geschuldet. Wir haben nun zwei Wochen spielfrei, denn erstmals seit mehreren Jahren müssen wir zu den Osterfeiertagen keine Nachholspiele absolvieren. Hoffentlich gesunden unsere verletzten Spieler (u. a. René Kaaden, Denis Wetzel und Christoph Becker) bis zum nächsten Spiel, denn dann müssen wir bei der SG Dölbau antreten und mindestens einen Punkt mitnehmen.

Punktspiel gegen TSV Holleben am 09.04.2011

Nach dem Erfolg der Vorwoche, wollten wir auch mit einem Punktgewinn aus Holleben zurückkehren. Das aber daraus nichts wurde, lag einem Sonntagsschuss in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte. Die Heimelf begann furios und man merkte, dass sie einen schnellen Führungstreffer erzielen wollten. So spielten sie sich den Ball schnell und sicher zu und unsere Abwehrspieler waren sehr gefordert. Nach zwanzig Spielminuten hatten wir etwas Glück, dass der Schiedsrichter nicht auf Strafstoß für die Hollebener entschied. Schließlich fanden auch wir ins Spiel und erarbeiteten uns ebenfalls Tormöglichkeiten, welche ungenutzt blieben. So stellten sich schon alle Beteiligten und Zuschauer auf ein 0:0 zur Pause ein. Ein Hollebener hatte offensichtlich etwas dagegen und schoss aus über 20 Metern aufs Tor; der Ball schlug unhaltbar im rechten oberen Eck ein.
Nach dem Seitenwechsel galt es nun den Rückstand auszugleichen. Unsere Angriffsbemühungen waren aber nicht zwingend genug, um die gegnerische Abwehr in Verlegenheit zu bringen, zumindest nicht bis zur 86. Spielminute. Eine Hereingabe von Kai Schumann wollten gleich zwei unserer Spieler im Tor unterbringen, jedoch behinderten sie sich dabei gegenseitig und die Hollebener Abwehrspieler konnten den Ball klären. Bis zu diesem Zeitpunkt spielte sich das Geschehen meist zwischen beiden Strafräumen ab.
Wir hätten gern den Heimsieg gegen die SG Großkugel mit einem Punktgewinn in Holleben bestätigt. Nun müssen wir im nächsten Spiel gegen den TSV Schochwitz erneut einen Sieg erringen, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu wahren bzw. zu vergrößern.

Mit neuen Trikots erfolgreich im Abstiegskampf

Über einen Satz nagelneuer Trikots freuten sich am Samstag, 2. April 2011 die Fußballer der 1. Herrenmannschaft des VfB Blau-Weiß Hohenthurm. Überreicht wurden diese vor dem Kreisliga-Punktspiel gegen die SG Großkugel von Hartmut Brand von der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM). Der Energieversorger hatte die Dresse im Rahmen einer Trikotaktion Ende 2010 unter sachsen-anhaltinischen Vereinen verlost. Vom Losglück beflügelt gewannen die Hohenthurmer Kicker die anschließende Partie mit 3:0.
"Welche Sportart unterstützt enviaM in Sachsen-Anhalt mit der Nachwuchsförderung des MBC?" – die Antwort auf die Gewinnspielfrage stellte für Vereinspräsident Marco Schumann keine Hürde dar: "Basketball, ganz klar." Die Hohenthurmer waren damit einer von 250 Vereinen und Institutionen, die im Lostopf um die insgesamt 50 Trikotsätze landeten. Für die Mannschaft kam das unverhoffte Glück nach einem schwierigen Saisonverlauf gerade recht. Trainer Volker Weise plagen Verletzungssorgen: 7 Spieler, u. a. auch Kapitän René Kaaden mit einer Bänderdehnung, fehlen. Auch in der Liga kämpft man gegen den drohenden Abstieg. Mit dem Sieg über die SG Großkugel am Wochenende hat sich die Mannschaft jedoch etwas Luft verschafft.
Der VfB Blau-Weiß Hohenthurm mit heute 80 Mitgliedern besteht seit 1930 und feierte im letzten Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Mit zwei Herrenmannschaften und einer Frauenmannschaft bestreitet man den Ligabetrieb. Den nächsten Höhepunkt plant man für den Männertag 2011 - am 02. Juni soll in Hohenthurm ein Kleinfeldturnier mit zahlreichen ehemaligen Spielern und Trainern stattfinden.

Henning Mertens

Quelle: www.stadt-landsberg.de

Punktspiel gegen SG Großkugel am 02.04.2011

Nach fünf verlorenen Spielen der Rückrunde sollte nun endlich auf heimischen Platz ein Punktgewinn erfolgen. Das Hinspiel haben wir in Großkugel mit 1:2 verloren, obwohl wir die bessere Mannschaft waren. Nun wollten wir uns hierfür revanchieren. Mit diesem Vorsatz im Kopf übernahmen wir von Beginn an die Kontrolle über das Spielgerät. Nach wenigen Minuten erlöste uns Michael Kaaden per Abstauber vom Druck, unbedingt gewinnen zu wollen und auch zu müssen. Vom Gegentor aufgeweckt, erspielte sich Großkugel gute Möglichkeiten, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Wir kamen nur noch selten in die Nähe des gegnerischen Tores und die Gäste erhöhten den Druck. Mehrmals konnten wir uns bei unserem Torwart bedanken, der den Vorsprung "festhielt".
Die zweite Spielhälfte begann so, wie die erste endete. Die Gäste spielten sich den Ball nach Belieben zu und unsere Abwehrspieler des Öfteren schwindlig. Großkugel schwächte sich dann selbst, weil Michael Hain (ehemaliger Hohenthurmer Spieler) seine Emotionen nicht im Griff hatte und wegen Meckerns vom Platz gestellt wurde. Die numerische Überzahl sollte uns in diesem Spiel helfen. In der 77. Minute erzielte Stefan Katzemich nach einem schönen Solo den zweiten Treffer für unsere Mannschaft. Die Gäste warfen nun alles nach vorn und hatten hochkarätige Möglichkeiten den Anschluss- und auch den Ausgleichstreffer zu erzielen. Entweder mangelte es am Unvermögen der gegnerischen Stürmer oder an unserem sehr gut parierenden Torwart, dass den Gästen nichts Zählbares gelang. Im letzten erlösenden Angriff konnte Matthias Bunk nur durch ein Foul gestoppt werden. Den zugesprochenen Freistoß an der Strafraumlinie verwandelte Manuel Arzt zum 3:0. Das Spiel wurde danach nicht wieder angepfiffen.
Wie wichtig dieser Sieg war, zeigen auch die Ergebnisse der Konkurrenten gegen den Abstieg.

Trikotübergabe am 02.04.2011

Im Vorfeld des Punktspieles gegen die SG Großkugel erfolgte am 02.04.2011 die Übergabe des gewonnenen Trikotsatzes. Die enviaM verloste im Herbst 2010 mehrere Trikotsätze mittels eines Preisausschreibens. Wir danken der enviaM und hoffen auf eine weitere Zusammenarbeit.
(Mit einem Klick auf das Foto, lässt sich dieses vergrößern.)

Punktspiel gegen SV Traktor Teicha am 19.03.2011

Im Auswärtsspiel gegen Teicha war die Taktik des Trainers bereits nach 15 Minuten über den Haufen geworfen. Nach neun Spielminuten musste René Kaaden durch Eric Goldammer und nach fünfzehn Spielminuten musste Tino Schumann durch Fabian Voigt ersetzt werden. Die "Rumpfelf" schlug sich dennoch achtbar gegen den Tabellenfünften. Die Teichaer waren spielbestimmend, ohne tatsächlich gefährlich vor unserem Gehäuse in Erscheinung zu treten. Nach 38 gespielten Minuten war unsere Abwehr aber derart unorganisiert, dass die Heimelf den verdienten Führungstreffer erzielte. Unsere Angriffsbemühungen wurden meist durch Fouls unterbunden; die Freistöße brachten leider nichts Zählbares.
Der Trainer schien in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden zu haben. Sofort nach Wiederanpfiff setzten wir den Gegner unter Druck und erarbeiteten uns auch Tormöglichkeiten, welche aber vom gut aufgelegten Teichaer Schlussmann vereitelt wurden. Die Angriffe der Heimelf beschränkten sich nunmehr auf Konter. Einen konnten sie in der 64. Spielminute mit dem 2:0 abschließen. Wir setzten unser druckvolles Spiel dennoch fort und kamen nur wenige Minuten später durch einen Kopfball von Christian Ehrenberg zum Anschlusstreffer. Von diesem beflügelt, wollten wir nun auch noch den Ausgleich und den letztendlich verdienten Punkt mit nach Hause nehmen. Vielleicht hätte auch ein anderer Schiedsrichter, der nicht wie der Angesetzte aus dem benachbarten Wallwitz (3,5 km) gekommen wäre, drei Minuten vor Spielende auf Strafstoß für uns entschieden, als Marc Goldammer von einem Abwehrspieler und dem Torhüter zu Boden gedrückt wurde.
Wir haben nun in der Rückrunde 5 Spiele (0 Punkte und 2:10 Tore) absolviert. Zum gleichen Zeitpunkt der Hinrunde hatten wir bereits 8 Punkte mittels 8:8 Toren errungen. Im nächsten Spiel ist die SG Großkugel zu Gast. Das Ziel ist eindeutig: 3 Punkte.
Die Tabellensituation ist schon jetzt erschreckend. Erschwerend wird hinzukommen, dass die SG Dölbau höchstwahrscheinlich drei Punkte vom Sportgericht zugesprochen bekommen wird. Im Spiel gegen die TSG Löbejün soll seitens der Löbejüner ein Spieler unberechtigt eingewechselt worden sein, da dieser im Vorfeld nicht auf dem Spielformular vermerkt worden sei.

Punktspiel gegen SV TuRa Beesenstedt am 12.03.2011

Am vergangenen Wochenende kam der Tabellenzweite aus Beesenstedt mit der Absicht zu uns, den Tabellenplatz zu verteidigen. Unsere Elf wurde von der ersten Minute an in die eigene Hälfte zurück gedrängt; ein konstruktives Aufbauspiel war nicht möglich. Die Gäste bestimmten weitestgehend das Spielgeschehen und erspielten sich auch zwingende Tormöglichkeiten, ohne diese lange Zeit in Zählbares zu verwandeln. Gegen die schnellen Beesenstedter Stürmer gerieten unsere Abwehrspieler immer wieder ins Hintertreffen. In der 38. Spielminute konnte Tino zwar einen Gästeangriff abwehren; der Ball landete aber direkt am Fuß eines Beesenstedters, der sofort aus dreißig Metern abzog und Tino mittels eines Hebers überwinden konnte.
In der zweiten Spielhälfte galt es nun, schnell den Ausgleichstreffer zu erzielen. Unsere Angriffsbemühungen wurden aber früh gestört und oft sofort im Keim erstickt. Die Gäste spielten sich den Ball einfach schneller und sicherer zu. Auch haben sie es verstanden, schneller von der Abwehr zum Angriff umzuschalten. Nur unserem sehr gut aufgelegten Torwart Tino war es, wie bereits im Hinspiel, zu verdanken, dass wir "im Spiel blieben". Ein zweites (68. Min.) und drittes Gegentor (90. Min.) konnte er dieses Mal aber nicht verhindern.
Allmählich müssen wir uns wieder Punkte erspielen und erkämpfen, um nicht auf einen Abstiegsplatz zu rutschen. Das wird natürlich schwierig, wenn weiterhin keine Treffer erzielt werden (vier Spiele - ein Tor). Hieran sollte sich schnellstmöglich etwas ändern.

Punktspiel gegen Wettiner SV am 05.03.2011

Nach der Heimpleite in der vorangegangenen Woche sollte nun im Auswärtsspiel gegen den Wettiner SV ein Punktgewinn her. Dass dies schwierig werden würde, war allen Beteiligten klar. So begannen wir das Spiel sehr defensiv und versuchten über Konter zum Erfolg zu kommen. Die Wettiner waren spielbestimmend, ohne sich jedoch zwingende Tormöglichkeiten herauszuspielen. Unsere Abwehr war sehr gut eingestellt und konnte die Angriffsbemühungen früh stören. Durch einen schnellen Gegenangriff, nach 30 Spielminuten, haben wir die Möglichkeit zum Führungstreffer gehabt. Marcus Albrecht war auf der linken Seite allein durch und konnte nur durch den heranrauschenden Abwehrspieler gestoppt werden. In den Augen vieler Zuschauer und Spieler hätte diese Aktion mit der roten Karte bestraft werden müssen; der Schiedsrichter zeigte dem Wettiner aber nur die gelbe Karte. Der Spieler war zwar nicht der letzte Mann aber allein die Härte des Fouls hätte eine rote Karte gerechtfertigt. Letztendlich ging es leistungsgerecht 0:0 in die Halbzeitpause.
Nach der Pause erhöhte die Heimelf den Druck und erspielte sich nunmehr einige Tormöglichkeiten, welche aber das Tor verfehlten oder Tino parieren konnte. In der 72. Spielminute konnten wir, wie schon in Gröbers, den Ball nicht schnell genug aus dem eigenen Strafraum schlagen und ein Wettiner ließ sich diese Möglichkeit zum Führungstreffer nicht nehmen. Der Ball schlug unhaltbar im oberen rechten Eck ein. Nun war die Taktik über den Haufen geworfen und es galt, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Ein Aufbäumen war aber sehr schwer, da die Heimelf spielerisch und kämpferisch überzeugte. Bis zum Abpfiff haben die Wettiner keine Tormöglichkeit zugelassen. Somit haben wir auch das dritte Rückrundenspiel verloren.
In der kommenden Woche kommen die Beesenstedter nach Hohenthurm. Wie in der Hinrunde, sind die Beesenstedter zum Zeitpunkt unseres Spiels Tabellenzweiter. Davon sollten wir uns nicht abschrecken lassen, auch weil das Hinspiel 1:1 endete. Im Vergleich zu den Spielen gegen Gröbers und Landsberg II trat unsere Elf in Wettin deutlich und positiv verändert und als Einheit auf. Wir müssen unbedingt unsere Heimspiele gewinnen, um nicht am Ende auf einem Abstiegsplatz anzukommen.

Punktspiel gegen SSV Landsberg II am 26.02.2011

Im ersten Heimspiel der Rückrunde hatten wir die zweite Vertretung des SSV Landsberg zu Gast. Zwischen beiden Mannschaften gab es in der Vergangenheit stets knappe Ergebnisse, welche immer zu Gunsten der Hohenthurmer ausfielen. Dies sollte sich nun aus Sicht der Landsberger ändern. Mit dem Anpfiff übernahmen die Gäste die Kontrolle über das Spielgerät und erzielten bereits in der 7. Spielminute den Führungstreffer. Nur wenige Minuten später hätten sie die Führung sogar ausbauen können, wenn Marc Goldammer nicht noch in höchster Not geklärt hätte. Von nun an plätscherte das Spielgeschehen sprichwörtlich dahin. In der gesamten ersten Halbzeit hatte unsere Mannschaft nur eine einzige echte Tormöglichkeit, die Matthias Bunk jedoch vergab. Freistehend am gegnerischen Strafraum hätte er den Ball nur über den bereits herausgelaufenen Torwart heben müssen. Stattdessen schoss er ihn in dessen Arme.
In der zweiten Spielhälfte galt es nun, den Rückstand aufzuholen und in Zählbares umzuwandeln. Unsere Elf war nun spielbestimmend und hatte in den gesamten zweiten 45 Minuten einen gefühlten Ballbesitz von 90%. Dennoch haben wir uns kaum zwingende Torchancen herausgearbeitet. Die Landsberger Spieler, welche sich in der zweiten Halbzeit weitestgehend bis zum eigenen Strafraum zurückzogen, hatten stets noch ein Bein dazwischen, um unsere Angriffsbemühungen zu stören bzw. zu stoppen. Und wenn man kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu. Zunächst schoss Manuel Arzt einen Freistoß an die Querlatte und selbst ein zugesprochener Strafstoß, wenige Minuten vor Spielende, konnte nicht im Tor untergebracht werden. Während einer Tormöglichkeit wurde Kai Schumann im Landsberger Strafraum zu Fall gebracht. Den Strafstoß führte er selbst aus und traf bei der Ausführung mehr den Boden als den Ball. Wir hätten an diesem Tag noch mehrere Stunden spielen können und hätten den Ausgleichstreffer nicht erzielt.
In der kommenden Woche sind wir in Wettin zu Gast. Das Hinspiel haben wir zwar mit 2:1 gewonnen, jedoch haben die Wettiner derzeit den zweiten Tabellenplatz inne. Wir müssen schnellstmöglich zur alten Spielstärke und zum Kampf zurückfinden, um wieder Spiele zu gewinnen und um nicht nach unten durchgereicht zu werden.

Punktspiel gegen SV Eintr. Gröbers am 19.02.2011

Mit einer Portion Selbstbewusstsein nach den Siegen in allen Testspielen (SG Halle 5:0, VSG Oppin 2:1 und SV Quetzdölsdorf 4:0) auf die Vorbereitung der Rückrunde, reisten wir mit gutem Gefühl nach Gröbers. Es galt die Hinspielniederlage (2:0) auszumerzen. Jedoch konnte unsere Mannschaft in der ersten Halbzeit in keinster Weise an die Leistungen in den Testspielen anknüpfen. Von Beginn an dominierte die Heimelf das Spielgeschehen. Sie erspielten sich in kurzen Abständen hochkarätige Torchancen, welche entweder vergeben oder durch unseren Torwart vereitelt wurden. So rettete Tino beispielsweise in der 15. Spielminute sehenswert das 0:0, indem er im Fallen einen Ball noch über das Tor lenkte. Durch Unachtsamkeiten im eigenen Spielaufbau verloren wir die Bälle zu leicht an die gegnerischen Spieler, welche mit schnellen Kombinationen den Torabschluss suchten. In der 28. Spielminute wurde eine Flanke der Gröberser zum Torschuss. Unser Torwart ließ sich von einem Gegenspieler irritieren, griff dann neben den Ball und dieser landete im Tor. Der Führungstreffer war zwar verdient aber sehr unglücklich entstanden. Auch nach dem Torerfolg spielte die Heimelf weiter druckvoll auf unser Tor. Unsere Entlastungsangriffe wurden zu hastig abgeschlossen und versprühten keine wirkliche Gefahr. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff konnte Gröbers nach einem Gewühl im 5-Meter-Raum die Führung auf 2:0 ausbauen.
Nach der Halbzeitpause bäumte sich unsere Mannschaft auf und erspielte sich auch einige Tormöglichkeiten. Eine wurde in der 50. Spielminute durch Matthias Bunk zum Anschlusstreffer verwandelt. Nur wenige Minuten später hatte René Kaaden den Ausgleich auf dem Kopf. Sein Ball landete aber nur an der Querlatte. Wenn zu diesem Zeitpunkt der Ausgleichstreffer erzielt worden wäre, wäre das Spielgeschehen möglichweise gekippt. Nun setzte die Heimelf durch ihre schnellen und wendigen Stürmer auf Konter. In der 64. Minute konnten sie einen solchen zum 3:1 abschließen. Nun schien die Moral unserer Mannschaft gebrochen und die Qualität des Spiels flachte zusehends ab. Bis zum Abpfiff neutralisierten sich beide Mannschaften und das erste Rückrundenspiel ging ohne weitere Treffer zu Ende.
Im nächsten Spiel ist die zweite Vertretung des SSV Landsberg zu Gast. Sie sollte bezwungen werden, um den Abstand zu den Abstiegsrängen nicht weiter schmelzen zu lassen. Gegen die Landsberger müssen wir auf Christian Ehrenberg verzichten, der an diesem Wochenende seine 5. gelbe Karte kassiert hat.

Punktspiel gegen SG Döllnitz am 27.11.2010

Im letzten Punktspiel der Hinrunde mussten wir bei der SG Döllnitz antreten. Vor der Begegnung hatten beide Mannschaften bislang 17 Punkte erspielt und selbst die Tordifferenz war nahezu ausgeglichen (Hohenthurm -1 und Döllnitz -3). Unsere Elf wollte sich mit einem Punktgewinn in die Winterpause verabschieden und begann furios. Bis zum Führungstreffer in der 17. Sekunde hatte noch kein Döllnitzer Spieler den Ball berührt. Gleich nach dem Anstoß wurde der Ball über zwei Stationen zu Sebastian Stumm gespielt, der aus zehn Metern volley aufs Tor schoß und dem Torhüter keine Chance ließ. Solch ein schnelles Tor haben wir schon lange nicht mehr erlebt (zuletzt in der Landesklasse beim SV Dölau, als es nach sieben Minuten 3:0 für uns stand). Leider sollte dieser Angriff nur einer von zweien im gesamten Spiel gewesen sein. Die Heimelf ließ sich von diesem frühen Gegentor nicht beeindrucken und übernahm fortan die Kontrolle über das Spielgerät. Wir konnten uns lediglich durch einige Entlastungsangriffe, die aber früh in der gegnerischen Hälfte ihr Ende fanden, in Szene setzen. Die Heimmannschaft suchte stets den Abschluss ihrer Tormöglichkeiten, wobei der Ball aber meist das Tor weit verfehlte. In der 38. Spielminute konnte sich ein Döllnitzer Stürmer in unserem Strafraum erneut in Schussposition bringen und den Ausgleichstreffer erzielen.
Nach der Halbzeitpause, die erstmalig in dieser Saison im Freien stattfand (-2 °C), setzten die Döllnitzer ihr druckvolles Spiel fort. Unsere Angriffsbemühungen wurden zeitig gestoppt und unsere Abwehrspieler befanden sich unter Dauerbelastung. In der 65. Spielminute konnte Marcus Albrecht den schon sicher geglaubten Führungstreffer der Heimmannschaft in der letzten Sekunde noch verhindern, indem er sich mit letztem Einsatz vor den einschussbereiten Stürmer warf. Aber 5 Minuten vor dem Ende konnte auch Marcus nicht mehr helfen. Der eingewechselte Christopher Reuschel erzielte den Siegtreffer der Döllnitzer (Christopher spielt übrigens als Gastspieler in der A-Jugend des SSV Landsberg in der Verbandsliga). Nun kamen wir zu unserem zweiten Angriff im gesamten Spiel. Eine Hereingabe von Kai Schumann konnte Mario Gorgas aber nur neben das Tor köpfen.
Der Sieg der SG Döllnitz geht vollauf in Ordnung. Sie hatten gefühlte 80% Ballbesitz und den Willen, dieses Spiel zu gewinnen.

Pokalspiel gegen Germania Schafstädt am 20.11.2010

Die Vertretung des SV Germania Schafstädt, die als die Pokalmannschaft der letzten beiden Jahre schlechthin gilt (Finale 2009 gegen SG Döllnitz und Finale 2010 gegen SG Reußen verloren) und eine Spielklasse höher angesiedelt ist, reiste als Favorit zu uns. Bei herrlichem Fußballwetter und einem sehr gut bespielbaren Platz, war zu Beginn des Spieles nicht zu sehen, welche der beiden Mannschaften die Höherklassigere ist. Einzig an der Verwertung der Torchancen war zu bemerken, welches Team das Abgeklärtere ist. Gleich den ersten Angriff nutzten die Gäste nach fünf Spielminuten zum Führungstreffer. Von diesem frühen Rückstand ließ sich unsere Mannschaft nicht entmutigen und erspielte sich einige Tormöglichkeiten. Eine dieser Möglichkeiten konnte René Kaaden beinahe mit einem Kopfball, der nur knapp das Ziel verfehlte, zum Ausgleichstreffer verwerten. Nur wenige Minuten später (28. Spielminute), konnte Matthias Bunk dieses Vorhaben verwirklichen und zum 1:1 einschießen. Sicherlich war es ihm zu diesem Zeitpunkt bereits eine Genugtuung, den Gegner "geärgert" zu haben, da er sich im letzten Pflichtspiel gegen die Schäfstädter Vertretung einen mehrfachen Rippenbruch zugezogen hat und lange pausieren musste. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleichstreffer konnten die Gäste ihren zweiten Angriff zur wiederholten Führung nutzen und in der 42. Spielminuten die Führung auf 3:1 ausbauen.
In der zweiten Spielhälfte zog sich die Gästemannschaft in die eigene Hälfte zurück und wir kamen wiederholt gefährlich vor das gegnerische Tor. Bereits in der 50. Spielminute konnte sich René Kaaden mit dem 2:3 auszeichnen, in dem sein Kopfball dieses Mal ins Ziel traf. Von dem Anschlusstreffer aufgeputscht, spielte unsere Elf nun befreit auf und drängte die Schafstädter noch weiter zurück. Dieses Pressing wurde in der 63. Minute mit dem Ausgleichstreffer zum 3:3, wiederholt durch Matthias Bunk, belohnt. So wie in vielen vorangegangenen Punktspielen, stellten wir das Fußballspielen (aus unerklärbaren Gründen) ein. Mehrfach entstanden aus Einwurfsituationen in Nähe der gegnerischen Grundlinie, plötzlich gefährliche Torsituationen im eigenen Strafraum. Die Gästeelf nutzte eine dieser Möglichkeiten in der 79. Spielminute zur erneuten Führung (4:3). Vorangegangen war ein Foulspiel an einen unserer Abwehrspieler. Dies hat der Schiedsrichter nicht gesehen bzw. nicht geahndet. Aber anstatt weiterzuspielen, da kein Pfiff ertönte, wurde eben lamentiert und die Spielsituation aus dem Auge verloren. Nun war unsere Moral gebrochen und die Schafstädter konnten in der 87. Minute den Endstand (5:3) markieren. Auch dieser Treffer war strittig, da ein Abwehrspieler beim Zurücklaufen vom späteren Torschützen gefoult wurde. Diese Situation dürfte auch dem Schiedsrichter und dem Linienrichter nicht entgangen sein, dennoch wurde nach späterer Rücksprache der Beiden auf Tor entschieden.
Abschließend ist festzustellen, dass sich unsere Mannschaft gegen die Schafstädter achtbar aus der Affäre gezogen hat. Diese Moral, nach einem Zwei-Tore-Rückstand wieder aufzustehen, sollte ins letzte Hinrundenpunktspiel mitgenommen werden.

Durch das Ausscheiden aus dem Pokalwettbewerb ist es uns ermöglicht, einem unserer Ortsnachbarn in seinem nächsten Landespokalspiel zu unterstützen. Der SSV Landsberg setzte sich sensationell im Landespokalviertelfinale gegen den Verbandsligisten Haldensleber SC mit 1:0 durch. Auf die Landsberger Elf warten nun im Halbfinale der FC Grün-Weiß Piesteritz, SV Dessau 05, der Hallesche FC oder der 1. FC Magdeburg. Letztere beiden spielen erst zu einem späteren Zeitpunkt gegeneinander, um den letzten Halbfinalisten zu ermitteln. Zu wünschen ist den Landsbergern, dass sie vor heimischer Kulisse gegen den Halleschen FC antreten dürfen.

Punktspiel gegen Union Hohenweiden am 06.11.2010

Im letzten Heimspiel der Hinrunde (ausgenommen das Pokalspiel am 20.11.2010) wollte sich die Mannschaft anständig von den Zuschauern in die Winterpause verabschieden und noch einmal drei Punkte erkämpfen. Dass dieses Erkämpfen letztendlich nicht nur eine Floskel war, war allen Aktiven und Zuschauern nach dem Abpfiff klar. Unsere Mannschaft kam über die gesamten 90 Minuten nie ins Spiel und lief dem Ball und den Gegenspielern stets hinterher. Die Gäste übernahmen von Beginn an die Initiative, erspielten sich Torchance um Torchance, suchten den Abschluss und trafen nicht ins Ziel. Entweder hatte unser Torwart die Chance vereitelt oder es lag am Unvermögen der Gästespieler. In der 20. Spielminute kam unsere Elf doch einmal in die Nähe des gegnerischen Tores. Ein Abstoß des Torhüters landete direkt vor Mario Gorgas, der sofort den Abschluss suchte und aus über 20 Metern den Führungstreffer erzielte. Die Hohenweidener zeigten sich wenig geschockt und setzten ihr druckvolles Spiel fort. Es blieb aber dabei, dass sie aus ihren vielen Möglichkeiten, keinen Treffer erzielten.
Aus Hohenthurmer Sicht sollte nach der Halbzeitpause alles besser werden und die Kontrolle über das Spielgerät erfolgen. Aus diesem Vorhaben wurde aber nichts, da die Gästeelf weiterhin unseren Strafraum belagerte. Durch leichtsinnige Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung schenkten wir den Ball immer wieder zweikampflos her. Hiervon beflügelt, erreichte eine weitere Tormöglichkeit der Hohenweidener in der 65. Minute ihr Ziel. Wir haben förmlich um den Ausgleichstreffer gebettelt und von nun an schien unsere Moral, das eigene Tor zu beschützen, gebrochen. Nur wenige Minuten später hatten die Gäste erneut Möglichkeiten, einen weiteren Treffer zu erzielen. Doch dann setzte eine alte Fußballweisheit wieder ein: "Wer seine Chancen vorn nicht nutzt, wird am Ende hinten bestraft." Eine Hereingabe von Eric Goldammer konnte Matthias Bunk in der 78. Spielminute zum erneuten Führungstreffer verwandeln. Diese Führung gaben wir bis zum Abpfiff nicht mehr her und holten sehr glückliche drei Punkte.
Wir hatten über die gesamte Spielzeit nur zwei Torchancen, welche wir eiskalt nutzten. Dies ist die einzige positive Erkenntnis aus diesem Spiel; eine 100%ige Chancenverwertung. Irgendwie hat der Fußballgott in der Hinrunde bereits seine Gerechtigkeit walten lassen. Die Hohenweidener Mannschaft muss sich in diesem Spiel vorgekommen sein, wie unsere Elf im Spiel in Großkugel. Das gegnerische Tor wird bestürmt, man hat Chancen für mehrere Treffer und dann schlägt der Gegner eiskalt zu.

Punktspiel gegen SV Wallwitz am 30.10.2010

Im drittletzten Hinrundenspiel war die Vertretung des SV Wallwitz zu Gast. Unsere Elf wollte dem Spiel gleich zu Beginn den Stempel aufdrücken und spielte munter nach vorn. Ballverluste, die in der Vorwoche unser Spiel prägten, blieben beinahe komplett aus und so hatten wir bereits nach wenigen Minuten die Kontrolle über das Spiel übernommen. Nach sieben Minuten wurde der erste Angriff durch Mario Gorgas zum 1:0 vollendet. Er war nach einer Hereingabe von Matthias Bunk im Strafraum zur Stelle und brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten. Von diesem frühen Führungstreffer beflügelt, wurde das gegnerische Tor weiter unter Beschuss genommen. Den abermals sehr gut aufspielenden Stefan Katzemich konnten die Wallwitzer im Strafraum nur durch ein Foul stoppen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kai Schumann nach 14 Minuten sicher zum 2:0. Nur drei Minuten später lenkte ein Wallwitzer Abwehrspieler einen scharf getretenen Freistoß von Manuel Arzt ins eigene Netz. Bis dahin war von den Gästen nichts zu sehen. Mit dieser 3:0-Führung schienen sich einige unserer Spieler abgefunden zu haben und stellten plötzlich die Arbeit ein. Den Wallwitzern blieb dies nicht verborgen und so kamen sie nun des Öfteren vor unser Tor. Tino verhinderte mehrmals durch sehr gute Paraden einen Anschlusstreffer.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit übernahmen die Gäste die Initiative und drängten uns in die eigene Hälfte. In der 55. Minute erzielten die Wallwitzer den verdienten Anschlusstreffer zum 3:1. Wir waren zusehens verunsichert und kamen nicht ins Spiel zurück. Es häuften sich erneut Abspielfehler und die Gäste wurden mutiger. Ein weiterer Treffer der Wallwitzer in der 60. Spielminute wurde zurecht nicht anerkannt, da unser Abwehrspieler zuvor weggeschoben wurde. An dieser Stelle muss ein Kompliment an den Schiedsrichter ausgesprochen werden, da er das Foul sah und auch folgerichtig das Spiel unterbrach. Er leitete das Spiel ruhig und hatte es jederzeit unter Kontrolle. Ich erinnere nur an die Schiedsrichterleistung aus der Vorwoche. Aber was wäre passiert, wenn der Treffer auf reguläre Weise erzielt worden wäre. Dann hätten die Wallwitzer wohlmöglich auch noch den Ausgleichstreffer errungen. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass wir die Gästeabwehr durch einige Konter in arge Bedrängnis bringen konnten. Ein weiteres Tor blieb uns aber, trotz Großchancen, verwehrt. Am Ende holten wir die nötigen drei Punkte, um uns in der Tabelle an den Wallwitzern vorbei zu schieben.

Punktspiel gegen TSG Löbejün am 23.10.2010

Die bisherigen Spiele gegen die TSG Löbejün verliefen immer sehr emotionsreich, so auch dieses. Einen großen Anteil daran hatte dieses Mal der Schiedsrichter. Zu Beginn des Spieles wurden große Ansprachen gehalten über die Ordnung auf und am Spielfeld. Selbst Rollkragen durften nicht aus dem Trikot herausschauen. Wenn der Schiedsrichter diese pedantische Art im Spiel umgesetzt hätte, wäre es ein ansehnliches Spiel geworden. Die Heimelf begann sehr druckvoll und drängte uns in die eigene Hälfte. Bereits nach vier Minuten war unser Torwart gefordert. Er konnte den Ball aber nicht festhalten und der Löbejüner Stürmer bekam ihn wieder vor die Füße gelegt. Er schaltete schnell und schoss von der 5-Meter-Grenze auf unser Tor. Sein auf der Grundlinie stehender Mitspieler schob den Ball dann letztendlich über die Torlinie. Allen (auch den Löbejünern) war klar - das war Abseits. Nur der Schiedsrichter hatte seine Meinung exklusiv und erkannte den Treffer an. Nun wurde es noch schwerer gegen die spielstarken Löbejüner zu bestehen. Durch unnötige Ballverluste, bereits aus der Abwehr heraus, konnten wir uns nur sporadisch befreien. Einen Ballverlust in der gegnerischen Spielhälfte bestrafte der Löbejüner Weigelt in der 21. Spielminute nach einem Solo über den halben Platz und einem präzisen Schuss ins untere Eck mit dem 2:0. Allmählich fanden wir besser ins Spiel und hatten eine Möglichkeit durch Mario Gorgas und zwei Möglichkeiten durch Matthias Bunk um eigene Treffer zu erzielen.
Nach der Halbzeitpause war es ein anderes Spiel. Nun hatten wir mehr Ballbesitz und die Löbejüner beschränkten sich auf die Abwehrarbeit. Es schien, als wollten sie die zwei-Tore-Führung verwalten. Unsere Ballverluste wurden weniger und sofort waren wir am gegnerischen Strafraum angelangt. Nach 63 Minuten konnte Mario Gorgas eine Möglichkeit zum Anschlusstreffer nutzen. Nun wollten wir mehr und das Spiel wurde härter. Aber anstatt die Fouls zu ahnden, ließ der Schiedsrichter weiterspielen, was die Fairness auf dem Platz nicht förderte. Hierzu später mehr. Bis zur 89. Spielminute plätscherte das Spiel mehr oder weniger dahin. Dann wollte der Schiedsrichter wohl doch noch einmal auf sich aufmerksam machen. Ein Löbejüner Stürmer wurde in unserem Strafraum unfair bedrängt, spielte den Ball aber im Fallen noch zu einem Mitspieler. Dieser legte sich den Ball freistehend in aller Ruhe auf seinen rechten Fuß und schoss auf unser Tor. Er verzog aber und traf nur den Außenpfosten. Der Schiedsrichter pfiff und gab Elfmeter für die Heimmannschaft. Eine eigenartige Vorteilsauslegung, welche der Schiedsrichter erneut exklusiv hatte. Lautstarke Proteste halfen nicht und der Strafstoß wurde zum Endstand (3:1) verwandelt. Anschließend teilte der Schiedsrichter unseren Spielern noch mit, dass wir uns den Strafstoß aufgrund unseres Verhaltens des gesamten Spiels über selbst zuzuschreiben haben - eine Frechheit.
Es ist sonst nicht unsere Art gegen Schiedsrichterleistungen zu wettern, aber das, was Herr Milz an diesem Nachmittag ablieferte war absoluter Hohn. Er traf immer wieder fragwürdige Entscheidungen; beinahe alle gegen uns. Fouls direkt neben ihm habe er nicht gesehen, obwohl sich unsere Spieler vor Schmerzen auf dem Boden krümmten. Nachtreten ohne Ball wurde höchstens mit einem Freistoß bestraft. Eine klare Tätlichkeit des Löbejüners Kadler (nach einem Foul unseres Spielers) wurde mit der gelben Karte geahndet. Nachfolgende (grobe) Fouls des selben Spielers wurden nicht gesehen oder einfach "weggeredet". Wir werden uns gegen diese Schiedsrichterleistung beim Schiedsrichterausschuss beschweren und darum bitten, dass Herr Milz kein weiteres Spiel unserer Mannschaft leiten soll.
Fairerweise muss erwähnt werden, dass der Sieg der Heimelf letztendlich verdient war. Über die gesamte Spielzeit waren sie die bessere Mannschaft.

Punktspiel gegen SG Dölbau am 16.10.2010

Bei schlechten Wetter- und Platzbedingungen taten sich beide Mannschaften schwer ins Spiel zu finden, sodass die ersten 25 Minuten relativ ausgeglichen waren. Lediglich zwei Eckstöße von Kai Schumann sowie zwei aufeinanderfolgende Eckstöße der Gäste waren die Höhepunkte. Ab der 30. Spielminute erhöhte die SG Dölbau den Druck und gingen in der 35. Minute mit 1:0 in Führung. Durch eine erneute Großchance der Gäste in der 37. Minute folgte beinahe das 2:0. In der 44. Minute schlug Mario Gorgas einen langen Pass auf Matthias Bunk, welcher jedoch nach gutem Durchsetzen nur den Pfosten traf. In Folge einer Flanke durch Mario Gorgas nahm ein Dölbauer Abwehrspieler im Strafraum die Hand zur Hilfe. Folgerichtig wurde auf Strafstoß für uns entschieden. Diesen verwandelte Kai Schumann souverän zum 1:1.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit merkte man, dass unsere Mannschaft die drei Punkte zu Hause lassen wollte. Jedoch brachte die Gästeelf unsere Abwehr in der 57. Minuten durch einen kurz ausgeführten Eckstoß und einem darauffolgenden Pfostenschuss mächtig ins schwanken. Nach einem Eckstoß von Matthias Bunk in der 60. Minuten stieg Mario Gorgas überragend zum Kopfball hoch und erhöhte auf 2:1. Nur zwölf Minuten später erhöhte Mathias Bunk zum verdienten 3:1. Zu diesem Zeitpunkt dachten wohl die Meisten (Beteiligte und Zuschauer), dass das Spiel erledigt und gewonnen sei. Allerdings kam es kurz vor Ablauf der Spielzeit, in der 87. Minute, noch zu einem Freistoß für die Gäste, welchen Tino Grothe nur abprallen konnte und ein Dölbauer Spieler am schnellsten reagierte und somit auf 3:2 verkürzte. In den Folgeminuten kam es noch zu zwei ähnlichen Freistößen bzw. Chancen durch Dölbau (90. und 91. Minute), welche aber glücklicherweise vergeben wurden. Der Schiedsrichter schien Gefallen am Spiel gefunden zu haben, da er reichlich nachspielen ließ. Dies änderte aber nichts an unserem Sieg.
Nach schleichendem Beginn in der ersten Halbzeit, sowie den schlechten Platzverhältnissen war es ein gutes Spiel unserer Jungs, welches verdient gewonnen wurde. Es gab zwar einige Unachtsamkeiten in der Abwehr und unnötige Fehler im Sturm, mit der Leistung und dem Einsatzwillen kann man aber zufrieden sein. Hervorzuheben sind Tino Grothe, welcher wiederum einige Großchancen des Gegners abwehrte und Matthias Bunk, der nach wochenlanger Torflaute endlich wieder einen Treffer erzielte.
Im nächsten Spiel müssen wir bei der Vertretung der TSG Löbejün antreten, welche nach einem mäßigen Saisonstart inzwischen auf dem neunten Tabellenplatz rangiert. Die Löbejüner haben zwei Spiele weniger als wir ausgetragen, haben aber bereits 13 Treffer mehr erzielt und zwei Gegentreffer mehr kassiert. Wenn wir in der Abwehr sicher stehen und unsere Tormöglichkeiten nutzen, sollten wir nicht ohne Punktgewinn die Heimreise antreten.

Pokalspiel gegen TSV Schochwitz am 09.10.2010

Beide Mannschaften trafen nach nur sieben Tagen erneut aufeinander; dieses Mal im Pokalwettbewerb. Nachdem wir in der ersten Pokalrunde Fortuna Steigra (2. KK) mit 4:2 besiegten, mussten wir in dieser Runde gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe antreten. In diesem Spiel mussten wir Marcus Albrecht, René Kaaden, Martin Altmann, Denis Wetzel und Matthias Bunk ersetzen, welche aus verschiedenen Gründen nicht einsatzfähig waren. Aber auch die Mannschaft der Schochwitzer wurde, im Vergleich zu der von voriger Woche, auf mehreren Positionen verändert.
Wir übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spielgerät und spielten munter auf das gegnerische Tor zu. Einen direkt getretenen Freistoß von der Strafraumgrenze konnte Kai Schumann in der dritten Minute zum 1:0 Führungstreffer verwandeln. Von diesem frühen Treffer zeigten sich die Schochwitzer derart beeindruckt, dass sie uns weiter gewähren ließen. In der 22. Spielminute konnte Michael Kaaden freistehend zum 2:0 einköpfen, nachdem der gegnerische Torwart eine Flanke von Kai Schumann unterlief. Wir blieben bis zum Halbzeitpfiff spielerisch überlegen, ohne uns weitere nennenswerte Tormöglichkeiten zu erspielen. Zu erwähnen ist noch, dass Manuel Arzt in der 45. Minute einen Gegentreffer verhinderte, indem er den bereits geschlagenen Tino auf der Linie "vertrat".
Nach der Halbzeitpause kamen die Gäste besser ins Spiel und erarbeiteten sich mehrere Torchancen, welche alle vergeben oder von Tino großartig pariert wurden. Bis auf eine - dachten zumindest beide Mannschaften und auch die Zuschauer für einige Minuten. In der 65. Spielminute flankten die Schochwitzer den Ball in unseren Strafraum, der Schiedsrichter pfiff, die Schochwitzer spielten weiter und der Ball landete hinter unserer Torlinie. Zu unserem Entsetzen gab der Schiedsrichter das Tor. Nach Protesten unserer Spieler nahm der Schiedsrichter mehrfach Rücksprache mit beiden Schiedsrichterassistenten und entschied letztendlich auf Freistoß für den Gegner. Vermutlich wurde er daran erinnert, dass er zuvor ein Handspiel von Michael Kaaden sah, dieses durch den Pfiff ahnden und das Spiel unterbrechen wollte, aber den Vorteil für die Schochwitzer laufen ließ, da diese im Ballbesitz blieben. Da er aber abpfiff, konnte er keine Vorteilsauslegung mehr geltend machen. Als sich die Aufregung wieder legte, erhöhte sich nach und nach der Ballbesitzanteil zu Gunsten der Gästeelf und unsere Mannschaft verwaltete die zwei-Tore-Führung. In der Nachspielzeit wollte Stefan Katzemich seine Leistung noch mit einem Tor krönen. Sein Torschuss wurde aber von einem Gegenspieler im Strafraum mit der Hand abgewehrt. Den fälligen Strafstoß gab es aber nicht mehr, da der Schiedsrichter in diesem Moment zwar pfiff, aber nicht um "auf den Punkt zu zeigen", sondern um das Spiel zu beenden. Mit diesem Sieg stehen wir nach vielen Jahren wieder im Pokalachtelfinale, das am 20.11.2010 ausgetragen wird. Mit etwas Losglück könnten wir gegen die SG Reußen antreten; ein Heimrecht wäre uns bei dieser Begegnung garantiert.
Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie doch noch gewinnen kann, auch wenn es im unbedeutsamen Pokalwettbewerb war. Aber diesen Triumph muss man in das nächste Punktspiel (Heimspiel) am kommenden Samstag gegen die SG Dölbau mitnehmen, um den derzeitigen Tabellenplatz positiv zu verändern.

Punktspiel gegen TSV Schochwitz am 02.10.2010

Unter den Augen nur eines mitgereisten Anhängers, mussten wir bei der Mannschaft antreten, welcher im letzten Spiel gegen uns einfach alles gelang (Spielbericht vom 08.05.2010). Erneut mussten wir mit einer anderen Startelf auflaufen, da gesperrte (Kay Rölig, Mario Gorgas) und verletzte (Denis Wetzel) Spieler ersetzt werden mussten.
Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, mindestens einen Punkt aus Schochwitz mitzunehmen und nicht wieder mit 0:4 unter die Räder zu kommen. Der abermals beste Schochwitzer Spieler Eric Mückenheim setzte unsere Abwehr gleich in den ersten Minuten gehörig unter Druck und erarbeitete sich Torchancen, die aber das Ziel verfehlten. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten kamen wir besser ins Spiel und hatten vereinzelte kleinere Tormöglichkeiten. In der 20. Minute war es Stefan Katzemich vorbehalten, nach einem gelungenen Solo und einem straffen Flachschuss von der Strafraumgrenze, den Führungstreffer zu erzielen. Dieser Treffer sollte uns eigentlich Sicherheit geben, aber die Unsicherheit der Abwehrspieler war weiter präsent. Nur zwei Minuten nach unserem Treffer hatten die Schochwitzer die Möglichkeit, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Nur unserem Torwart war es nach großartigen Aktionen zu verdanken, dass es weiterhin 1:0 stand. Unsere Elf konnte sich des Öfteren aus der Umklammerung befreien und hatte sogar die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. Freistehend schoss aber Matthias Bunk den Ball am Tor vorbei. Schade. Bis zur 44. Spielminute geschah nicht mehr viel und alle Beteiligten hatten sich mit dem Zwischenstand abgefunden. Eine Flanke in unseren Torraum wollte Tino klären - doch dazu kam es nicht. Ein gegnerischer Spieler schob mit seinen Händen Martin Altmann gegen den herausspringendenTino, so dass beide zu Boden gingen. Der Schiedsrichter ließ das Spiel aber weiterlaufen und ein Schochwitzer Spieler schoss freistehend aus drei Metern auf unser Tor. Auf der Torlinie stand noch René Kaaden, welcher durch einen Reflex seine Hand zu Hilfe nahm und einen Treffer verhinderte. Folgerichtig wurde er des Feldes verwiesen und der zugesprochene Strafstoß wurde zum Ausgleichstreffer verwandelt. Bei der vorangegangenen Aktion wurde Martin erneut so sehr verletzt, dass er uns wieder einige Wochen nicht zur Verfügung stehen wird.
In der zweiten Spielhälfte war also Schadensbegrenzung angesagt. In der 48. Minute hatten wir die Möglichkeit, erneut durch Matthias Bunk, sogar in Führung zu gehen. Doch auch diese Torchance wurde zu hastig abgeschlossen und vergeben. Den Schochwitzern gelang in Überzahl so gut wie nichts. Vereinzelte Flanken und Torschüsse konnten keinen Schaden anrichten. Nach einem Missverständnis zwischen Sebastian Stumm und Manuel Arzt im eigenen Strafraum, frei nach dem Motto: "Nimm´ du ihn, ich hab´ ihn sicher" servierten wir den Schochwitzern den Siegtreffer auf dem Silbertablett.
Wir haben nun das dritte Spiel in Folge mit 1:2 verloren, in jedem dieser drei Spiele einen Feldverweis kassiert und Großchancen überhastet bzw. unüberlegt vergeben. Das hat zur Folge, dass wir nur noch einen Punkt vom Abstiegsplatz entfernt sind. Die Mannschaften im Mittelfeld stehen alle noch dicht zusammen. Der Abstand zwischen Platz 5 und dem ersten Abstiegsplatz (Platz 13) beträgt gerade einmal fünf Punkte. Wir haben bis zur Winterpause noch fünf Spiele, um uns in der Tabelle zu verbessern. Unser nächster Gegner wird im Heimspiel die SG Dölbau sein, welche derzeit auf dem 7. Tabellenplatz geführt wird (10 Punkte, 18:14 Tore). Ein Heimsieg ist Pflicht, um den Anschluss zum sicheren Mittelfeld nicht zu verlieren.

Punktspiel gegen TSV Holleben am 25.09.2010

Bei Dauerregen und 11 °C mussten wir im Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Holleben antreten. Von den Stammspielern fehlten der gesperrte Kay Rölig und der verletzte Denis Wetzel. Somit mussten die nicht zu 100% gesunden Kai Schumann und Martin Altmann von Beginn an auf dem Platz stehen.
Das Spiel war über die gesamte Dauer von 90 Minuten weitesgehend ausgeglichen. Es war zu keiner Zeit zu erkennen, welche Mannschaft auf Tabellenplatz 1 und welche auf Tabellenplatz 9 steht. Das Geschehen spielte sich hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen ab. In den ersten Minuten spielten wir druckvoll nach vorn und haben (mal wieder) einige Großchancen vergeben. Der Tabellenführer hingegen kam gegen unsere gut gestaffelte Abwehr nicht zum Zuge. Durch einen direkt verwandelten Freistoß in der 22. Minute gingen die Gäste dann aber in Führung. Von dem Gegentor ließen wir uns nicht einschüchtern und erarbeiteten uns weiterhin gute Möglichkeiten, selbst einen Treffer zu erzielen.
Nach dem Seitenwechsel waren nur drei Minuten gespielt, als wir einen Freistoß vor dem gegnerischen Tor zugesprochen bekamen. Diesen verwandelte Manuel Arzt zum verdienten Ausgleich. Auch in der zweiten Hälfte spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab; beide Torhüten waren kaum gefordert. Als unsere Mannschaft ab der 60. Spielminute in Überzahl war, brach sie plötzlich ein. Die Gäste übernahmen nach und nach das Zepter und kamen häufiger vor unser Tor. In manchen Situationen konnten wir sie nur durch ein Foul stoppen und in der 73. Spielminute verwandelten die Hollebener erneut einen direkten Freistoß zum Siegtreffer. Weitere spielerische Höhepunkte waren nicht zu verzeichnen. Anzumerken bleibt lediglich, dass Mario Gorgas fünf Minuten vor dem Ende wegen wiederholten Foulspiels in der gegnerischen Hälfte vorzeitig das Spielfeld verlassen musste. Er wird uns, ebenso wie Kay Rölig, im nächsten Punktspiel in Schochwitz fehlen.
Trotz zweier Platzverweise war es insgesamt ein faires Spiel. Beide "Übeltäter" verließen nach zeigen der gelb-roten Karte wortlos und reumütig das Spielfeld.
Wir ließen gegen den Tabellenführer keine Tormöglichkeiten aus dem Spiel heraus zu. Hierauf sollten wir aufbauen. Wenn wir unsere Torchancen in den nächsten Spielen besser nutzen, werden wir auch wieder in der Tabelle nach oben klettern.

Punktspiel gegen SG Großkugel am 18.09.2010

Nach der Aufholjagd der vergangenen Woche auf heimischen Platz, sollte der Punktgewinn nun untermauert werden. So begannen wir auch das Spiel und die Heimelf war sichtlich überfordert. Immer wieder konnten wir uns die Bälle bis zum Strafraum zuspielen, haben dann aber vergessen unsere Möglichkeiten in Zählbares zu verwandeln. So hatte allein René Kaaden zwei Mal die Möglichkeit, freistehend den Führungstreffer zu erzielen. Nach 23. Spielminuten verletzte sich Denis Wetzel erneut so sehr, dass wieder eine längere Pause droht. Für ihn kam Martin Altmann ins Spiel, welcher selbst wochenlang an einer Verletzung laborierte. Bis zum Halbzeitpfiff tat sich nicht mehr viel. Die Heimelf kam nur sporadisch vor unser Tor und wir nutzen die deutliche spielerische Überlegenheit nicht aus.
Die zweite Spielhälfte begann so, wie die erste endete. Wir spielten auf das gegnerische Tor und die Heimelf schaute mehr oder weniger zu. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff hätte abermals René Kaaden den Führungstreffer erzielen können; er köpfte aber freistehend am Torgehäuse vorbei. In der 55. Minute schoss René erneut auf das gegnerische Tor, der Torhüter konnte den Schuss nicht festhalten und Michael Kaaden erzielte (in Abstaubermanier) das längst verdiente Tor. In der Folgezeit gelang es uns nicht, die Führung auszubauen. So hatte allein Matthias Bunk mehrere Möglichkeiten einen weiteren Treffer zu erzielen. Ohne erklärbaren Grund hörten wir plötzlich auf Fußball zu spielen und luden die Heimelf zu Tormöglichkeiten ein. Unsere Abspielfehler häuften sich und Großkugel nutzte unsere Unsicherheit in der Abwehr in der 80. Spielminute zum Ausgleichstreffer aus. Das Spielgeschehen war nun komplett auf dem Kopf gestellt. Wir wurden minütlich unsicherer und die Heimelf mutiger. In der Nachspielzeit geschah das Unfassbare - Großkugel erzielte den Siegtreffer.
Zu allem Überfluss erhielt Kay Rölig wegen Meckerns die rote Karte. Er wird uns also in den nächsten Spielen fehlen.
Nie war ein Niederlage unverdienter als in diesem Spiel. Wer aber seine eigenen Tormöglichkeiten nicht nutzt und dem Gegner die Chancen auf dem Silbertablett serviert, muss sich über eine Niederlage nicht wundern.
Im nächsten Heimspiel müssen wir gegen die Vertretung des TSV Holleben antreten, welche momentan die Tabelle anführt (14 Punkte, 16:4 Tore).

Punktspiel gegen SV Traktor Teicha am 11.09.2010

Das dritte Heimspiel dieser Saison sollte den erkämpften Auswärtspunkt aus der Vorwoche mit einem Sieg festigen. Es sah jedoch lange Zeit nach einem Gästesieg der Teichaer aus. Wir fanden nur sehr schwer ins Spiel und ermutigten die Gäste durch eigene Abspielfehler, doch zielstrebiger nach vorn zu spielen. Die wendigen und schnellen Stürmer ließen sich von unseren Abwehrspielern nicht aufhalten. Folgerichtig erzielten die Teichaer in der 20. Spielminute den Führungstreffer. Weitere acht Minuten später, nach einer missglückten Abseitsfalle, konnten sie ihre Torausbeute sogar auf zwei Treffer erhöhen. Nach dem "Schock" wachten wir endlich auf und erspielten uns selbst Tormöglichkeiten. Eine konnte in der 43. Spielminute durch Michael Kaaden zum Anschlusstreffer verwandelt werden.
Nach dem Seitenwechsel benötigten wir, aus unerklärlichen Gründen, einen erneuten Gegentreffer (50. Spielminute), um zu begreifen, dass die zweite Heimspielniederlage droht. Nun gingen wir entschlossener in die Zweikämpfe, hatten mehr Ballbesitz und spielten zielstrebiger auf das gegnerische Tor. Verletzungsbedingt musste ausgerechnet der gegnerische Abwehrspieler ausgewechselt werden, der das Bollwerk zusammenhielt. Hierzu später mehr. Nun war es ein komplett anderes Spiel. Die Gegner schienen konditionell am Ende. Unsere Stürmer bekamen mehr Freiraum und es wurde öfters der Abschluss gesucht. In der 65. Minute köpfte Matthias Bunk zum Anschlusstreffer (2:3) ein. Der Bann war gebrochen. Nur wenige Spielminuten später erzielte Kay Rölig den Ausgleichstreffer, nachdem er einen Abpraller des Torwarts verwandelte. Es folgten weitere Tormöglichkeiten, welche aber ungenutzt blieben. Als sich schon alle Beteiligten auf ein Unentschieden einstellten, bekamen wir in der 90. Minute noch einen Freistoß an der Strafraumgrenze zugesprochen. Denis Wetzel, zuvor nach mehrwöchiger Verletzungspause eingewechselt, erzielte mit einem überlegten Schuss den viel umjubelten Siegtreffer.
Nach dem Abpfiff wurde übereinstimmend festgestellt, dass wir in der letzten Saison ein Spiel nach einem 1:3 nicht mehr aufgeholt bzw. gedreht hätten. In diesem Spieljahr scheint vieles besser zu laufen, wenn auch eine Spielklasse tiefer. Nächste Woche können wir bei der SG Großkugel zeigen, dass wir in der Kreisliga angekommen sind.

Beim Stand von 1:3 musste ein gegnerischer Abwehrspieler verletzt ausgewechselt werden, da er sich die Schulter auskugelte. Nach eigenen Angaben ist dies zum vierten Mal geschehen. Zu allem Unglück kam hinzu, dass dies sein erstes Pflichtspiel nach einem Jahr (Verletzungs)Pause war. Wir wünschen ihm alles Gute und baldige Genesung.

Punktspiel gegen SV TuRa Beesenstedt am 04.09.2010

Am vierten Spieltag mussten wir die wohl längste Anreise in dieser Liga antreten, nach Beesenstedt. Die Heimelf hatte ihre ersten drei Punktspiele gewonnen und war nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf dem zweiten Tabellenplatz. Das Spiel wurde von der ersten Minute an durch Auslassen von Torchancen geprägt. Die Beesenstedter und unsere Elf vernachlässigten die Abwehrarbeit gleichermaßen. In der 28. Spielminute hatte die Heimmannschaft das Glück des Tüchtigen. Eine scharfe Hereingabe von der Strafraumgrenze wurde von Marcus Albrecht derart abgefälscht, dass der Ball unhaltbar in unserem Tor landete.
In der zweiten Spielhälfte wollten wir schnell den Ausgleichstreffer erzielen, aber die Beesenstedter wurden spielerisch stärker und unsere Abwehr wankte eins um andere Mal. Nur unserem sehr gut aufgelegten Torwart Tino war es zu verdanken, dass wir "im Spiel blieben" und nicht das zweite und dritte Gegentor erhielten. Durch eigene Abspielfehler, meist aus der Abwehr heraus und fehlerhafte Ballannahmen, gaben wir dem Gegner den Ball (quasi freiwillig) zurück. Einen entlastenden Gegenangriff schloss Matthias Bunk in der 72. Spielminute sehenswert mit einem scharfen Flachschuss von der rechten Strafraumecke ins linke Toreck zum Ausgleichstreffer ab. In der Folgezeit warf die Heimelf alles nach vorn, um doch noch den Siegtreffer zu erzielen. Durch etwas Glück und Können sicherten wir den zweiten Auswärtspunkt in der noch jungen Spielzeit. Es bleibt noch zu erwähnen, dass sich unser Auswechselspieler Tino Schumann beim ersten Sprint verletzte und bereits nach fünf Minuten wieder ausgewechselt werden musste.
Im nächsten Heimspiel müssen wir gegen die Vertretung des SV Teicha antreten, welche momentan einen Platz schlechter in der Tabelle geführt wird als unsere Mannschaft (Platz 10, 3 Punkte, 8:7 Tore).

Punktspiel gegen Wettiner SV am 28.08.2010

Im dritten Punktspiel trafen wir auf den Wettiner SV, welcher in seinen beiden vorangegangenen Begegnungen bereits vier Punkte erspielt hatte. Unsere Mannschaft wollte den (wenigen einheimischen) Zuschauern zeigen, dass die Auftaktniederlage gegen Gröbers und das Unentschieden in Landsberg unglücklich zustande kamen. Gleich zu Beginn des Spieles wurden Großchancen erarbeitet, welche aber ungenutzt blieben. Aber auch die Gästeelf hatte ihre Möglichkeiten. Eine wurde letztendlich in der 32. Spielminute zur dahin verdienten Führung durch die Wettiner genutzt. Ein Aufbäumen unsererseits war sehr schwer, da die Gäste spielerisch und kämpferisch überzeugten.
Nach der Halbzeitpause wollten wir nun aggressiver auf das gegnerische Tor spielen, was aber nur sehr bedingt gelang. In der Abwehr und im Mittelfeld gewannen wir allmählich mehr Zweikämpfe, dennoch wurden wir nur im geringen Maße torgefährlicher. Einen Fernschuss in der 72. Spielminute von Mario Gorgas konnte der Gästetorwart nur abprallen lassen und Matthias Bunk schoss zum 1:1 ein. Dieses Tor weckte unsere Mannschaft auf und nur fünf Minuten später erzielte Mario Gorgas den Führungstreffer zum 2:1. Dieses Ergebnis erkämpfte sich unsere Elf bis zum Abpfiff.
Am Ende war es ein glücklicher Sieg, welcher uns drei Punkte bescherte. In der kommenden Woche müssen wir zum derzeitigen Tabellenzweiten nach Beesenstedt reisen und uns dort beweisen.

Punktspiel gegen SSV Landsberg II am 21.08.2010

Zum zweiten Punktspiel mussten wir zum Ortsnachbarn Landsberg reisen. Nach der Auftaktniederlage war nun Wiedergutmachung angesagt. Dementsprechend spielte unsere Mannschaft nach vorn und erzielte bereits nach vier Minuten den Führungstreffer durch Mario Gorgas. In der Folgezeit stabilisierte sich die Heimelf und erspielte sich ebenso ihre Tormöglichkeiten. Einen harmlos getretenen Freistoß konnten sie in der zwölften Spielminute zum 1:1 verwandeln. Von nun an waren die Hausherren spielbestimmend und erarbeiteten sich weitere Großchancen. Eine wurde in der 25. Spielminute zum Führungstreffer genutzt. Wir brachten uns durch eigene Abspielfehler immer wieder in Bedrängnis und luden den Gegner zum Toreschießen ein. Glücklicherweise erzielten die Landsberger bis zur Halbzeitpause keinen weiteren Treffer.
In der zweiten Spielhälfte wollten wir die Heimelf sofort unter Druck setzen und den Ausgleichstreffer erzielen. Dies gelang uns auch in der 52. Spielminute durch Matthias Bunk. Anstatt anschließend weiter das Spiel zu bestimmen, häuften sich unsere Abspielfehler und überhastete Abschlüsse der Tormöglichkeiten. Dies schien die Landsberger aufzumuntern und sie erzielten nach siebzig Minuten die erneute Führung. Zum zweiten Mal in diesem Spiel wurde ein Freistoß vom Gegner direkt verwandelt. Das Spiel und die Punkte schienen verloren, da nicht wirklich viel zusammen lief. Vier Minuten vor dem Ende traf Manuel Arzt doch noch zum Ausgleich.
Unser Abwehrverhalten muss sich in den nächsten Spielen deutlich verbessern. Nächste Woche treffen wir auf den Wettiner SV, der eventuelle Fehler sicherlich genauso gnadenlos ausnutzen wird, wie es die Landsberger getan haben.

Pokalspiel gegen SG Fortuna Steigra am 14.08.2010

In der ersten Pokalhauptrunde mussten wir bei der SG Fortuna Steigra antreten. Diese absolvieren ihre Punktspiele in der zweiten Kreisklasse. Die lange Anreise (55 km, ca. 60 Minuten) konnte es nicht sein, welche unsere Spieler während des gesamten Spieles lähmte, da diese mit dem Auto zurückgelegt wurde und nicht, wie bei manchen Spielern zu vermuten war, zu Fuß.
Bereits nach zwei Minuten haben wir durch unseren ersten Angriff den Führungstreffer durch Matthias Bunk erzielt. Wer nun dachte, dass unsere Mannschaft gleich nachsetzt und die Heimelf in die eigene Hälfte drückt, sah sich getäuscht. Die munter aufspielenden Steigraer boten Paroli und erspielten sich sehr gute Torchancen. Eine wurde in der 14. Minute zum Ausgleich genutzt. Wir benötigten eine Weile, um uns hiervon zu erholen. Nur sechs Minuten später erzielte Mario Gorgas die erneute Führung. Auch der nächste Angriff, weitere drei Minuten später, wurde mit einem Treffer durch Kai Schumann beendet. Anschließend neutralisierten sich beide Mannschaften bis zum Halbzeitpfiff. Zu erwähnen ist noch, dass wir nach 12 und nach 42 Spielminuten verletzungsbedingt Marcus Albrecht und später Denis Wetzel auswechseln mussten.
In der zweiten Halbzeit wollten wir die Heimelf sofort unter Druck setzen und einen weiteren, wohl spielentscheidenden Treffer, erzielen. Wir passten uns aber dem Spielniveau der Heimelf an und die Gangart wurde entsprechend härter. Dann geschah, was geschehen musste: Steigra erzielte in der 75. Minute den Anschlusstreffer zum 3:2. Von nun an lief bei uns noch weniger zusammen. Zwei Großchancen am Stück wurden ausgelassen. Dadurch wirkte der Gegner ermutigt und rannte pausenlos auf unser Tor an. Durch viel Glück konnten wir den Ausgleichstreffer verhindern. Ein letzter Angriff unsererseits wurde durch Sebastian Stumm in der 90. Minute zum Endstand von 4:2 abgeschlossen.
Unsere Abwehr war gegen den zwei Klasse tiefer spielenden Gegner alles andere als sattelfest. Wenn diese (schlechte) Leistung auch in den Ligaalltag Einzug hält, dann wird es sehr schwer, die in der Abwehr vollzogenen Fehler im Sturm auszugleichen.

Punktspiel gegen SV Eintr. Gröbers am 07.08.2010

Im ersten Punktspiel der neuen Saison konnte in keinster Weise weder an die Leistungen der letzten beiden Pflichtspiele der Vorsaison noch an die Leistungen in den Testspielen angeknüpft werden. Dabei galt es gegen die Gäste aus Gröbers einen Sieg einzufahren, um nicht gleich wieder im Tabellenkeller zu stehen.
Unsere Mannschaft spielte von Beginn an mutig nach vorn und wollte den Gästen zeigen, wer Herr im Hause ist. Nach nur wenigen Spielminuten hatten wir eine Doppelchance. Eine sehr gute Tormöglichkeit von Manuel Arzt wurde vom Gästetorwart pariert, den Abpraller schnappte sich Matthias Bunk, bevor er dann wenige Sekunden später im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß wollte Matthias selbst verwandeln, er schoss den Ball jedoch neben das Tor. Dann plätscherte das Spiel so dahin. Wir bemühten uns, die Angriffe ordentlich zu Ende zu spielen, was uns nur bis zur Strafraumgrenze gelang. So kam es wie es kommen musste. In der 23. Spielminute erzielten die Gäste, wie aus dem Nichts, den Führungstreffer. Auch nach diesem Tor spielte sich das Geschehen hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen ab.
Nach der Halbzeitpause bäumte sich unsere Mannschaft auf, war spielerisch besser eingestellt und erspielte sich auch einige Tormöglichkeiten, welche jedoch alle vergeben wurden. Entweder versprang der Ball oder der besser stehende Mitspieler wurde nicht angespielt. Gröbers verteidigte souverän und spielte nach den Balleroberungen den Ball gezielt nach vorn. Eine Einladung unserer Abwehr nutzten die Gäste in der 63. Spielminute zu ihrem zweiten Treffer. Beinahe im Gegenzug hatten wir unsere größte Möglichkeit im Spiel (nach dem Strafstoß), den Anschlusstreffer zu erzielen und uns dadurch noch einmal aufzubäumen. Aber auch diese Torchance konnte nicht genutzt werden. Bis zum Abpfiff waren wir spielbestimmend, erzielten aber keinen Treffer.
Wir hätten noch stundenlang spielen können und hätten kein Tor erzielt. Die Gästeelf aus Gröbers hat es uns vorgemacht. Sie hat aus null Chancen zwei Treffer erzielt und hat letztendlich verdient ihr Auftaktspiel gewonnen.

Staffeleinteilungen für die Saison 2010/2011

I. Herren (KL, Staffel 2)
TSG Löbejün
VfB Hohenthurm
TSV Schochwitz
SV Eintracht Gröbers
SG Dölbau
SG Döllnitz
SV Traktor Teicha
TSV Holleben
SV TuRa Beesenstedt
Wettiner SV
SSV Landsberg II
SV Wallwitz
SG Großkugel
HuSG Union Hohenweiden

II. Herren (3. KK, Staffel 2)
SG Großkugel II
SG Eisdorf II
SG Dölbau III
SSV Neutz II
VfB Hohenthurm II
TSV Holleben II
SV Gimritz II
FSV Nauendorf II
SV Lettewitz II
TSV Zscherben III

Frauen (KL)
SV Großgräfendorf
SV Germania Kötzschau
SV Farnstädt
SSV Landsberg
SV Wallwitz
SV TuRa Beesenstedt
SG Brachstedt
VfB Hohenthurm
TSV Holleben