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Saison 2016/2017

Punktspiel gegen SV Wallwitz am 17.06.2017

Auch in diesem Spiel mit Hohenthurmer Beteiligung waren wieder 8 Tore zu sehen. War es am letzten Samstag noch ein 6:2-Erfolg gegen die zweite Vertretung der SG Eisdorf, so gab es an diesem Wochenende eine 6:2-Niederlage für unsere Elf. Und exakt elf Spieler waren es auch, die dem Trainer im letzten Saisonspiel zur Verfügung standen. So mussten wir zum zweiten Mal in dieser Saison – nach dem Hinspiel in Döllnitz im vergangenen Dezember – ohne einen Wechselspieler antreten. Glücklicherweise ging es in dieser Begegnung buchstäblich nur noch um die „Goldene Ananas“.

Bei sommerlichen Temperaturen spielten die Wallwitzer befreit auf, brachten unsere Abwehr sogleich in Bedrängnis und kamen auch folgerichtig zu Torabschlüssen. Ein schön heraus gespielter Angriff konnte bereits in der 11. Minute zum 1:0 vollendet werden. Was tut man als Gast? Richtig. Man bringt Geschenke mit. Zwei davon konnten wir in den Minuten 18 und 20 überreichen. Die Hausherren nahmen sie dankend an und somit führten sie ohne großen Aufwand mit 3:0. Es dauerte lange, ehe wir uns hiervon erholten und zu eigenen Möglichkeiten kamen; leider waren diese nicht zwingend genug. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten die Wallwitzer sogar auf 4:0 erhöhen.

Nach Wiederanpfiff ließen es die quirligen Gastgeber lockerer angehen. Allmählich kamen wir besser in die Partie und in der 66. Minute zum Anschlusstreffer (4:1) durch Raphael Hahn. Er stand dieses Mal nicht im Tor, sondern gab auf der rechten Außenbahn sein Bestes. Leider dauerte es nur vier Minuten, ehe die Wallwitzer den alten Abstand wieder herstellten. In der 70. Minute verteilten wir Geschenk Nummer drei und schon lautete der neue Spielstand 5:2. Nun machten die Hausherren das, was uns an diesem Tag nicht möglich war: sie wechselten (erneut) Spieler aus und das war bei diesen Temperaturen keine schlechte Idee. Und zwar wechselten sie drei der vier Spieler wieder ein, die zu Beginn der zweiten Halbzeit ausgewechselt wurden und sich nun etwas erholen konnten. Ob diese Regelung auch in der kommenden Saison Bestand haben wird, bleibt abzuwarten. Kurz vor dem Ende der Begegnung konnte Paul Keller in der 87. Minute erneut verkürzen (5:2). Aber nur 60 Sekunden später übergaben wir Geschenk Nummer 4. Auch dieses Präsent wurde von den Gastgebern entgegen genommen und sie bedankten sich dafür mit dem 6:2.

Schluss. Aus. Die Saison ist endlich vorbei und fand ein erfolgreiches, wenn vielleicht auch ein glückliches Ende für unsere Mannschaft. Jetzt sind vier Wochen Pause vom aktiven Fußball angesagt. Erholt euch ausgiebig und kuriert eventuelle Verletzungen aus, damit ihr am 18.07.2017 mit neuem Elan sowie dem nötigen Ehrgeiz in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit starten könnt.

Punktspiel gegen SG Eisdorf am 10.06.2017

Von den insgesamt 48 Toren, die an diesem Spieltag in unserer Liga fielen, konnte man immerhin 8 Stück in Hohenthurm mit verfolgen. Mit diesem 6:2 im letzten Heimspiel konnte auch der Klassenerhalt endgültig gesichert werden. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass aktuell nur der Letztplatzierte absteigt und das wäre völlig abgeschlagen: Neutz. Seit Saisonbeginn galt jedoch die Aussage, dass die beiden Tabellenletzten den Gang in die 1. Kreisklasse antreten müssen. Erst in der Vorwoche war dieser "Fehler" vom Spielausschuss des KFV Fußball Saalekreis "korrigiert" worden. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Korrektur wieder zurück korrigiert wird. Aber selbst dann können wir nicht mehr absteigen. Egal welche Ergebnisse der letzte Spieltag bringen wird, auf den vorletzten Tabellenplatz können wir nicht mehr abrutschen.

Auch nach diesem Spiel kam die Frage vom Schiedsrichter, weshalb wir eigentlich im Tabellenkeller stehen. Seiner Meinung nach müssten wir uns in anderen Regionen der Tabelle wieder finden. Unsere Antwort war mal wieder die gleiche. Es gab viele Begegnungen, in denen wir eine Vielzahl von Möglichkeiten hatten, diese ungenutzt ließen und der Gegner dann eiskalt zuschlug - wie Döllnitz am letzten Samstag. Es gab aber auch Begegnungen, in denen wir eine Vielzahl von Möglichkeiten hatten und diese dann im Laufe der Partie auch in Zählbares verwandelten - so wie dieses Mal. Es soll nicht überheblich klingen, aber es gelang der Mannschaft erst in der 26. Minute durch Paul Keller in Führung zu gehen (1:0), da im Vorfeld mal wieder mehrere Chancen nicht vollendet werden konnten. Die Gäste brachten nicht wirklich viel Brauchbares zustande. Dennoch konnten sie in der 35. Minute den Ausgleich erzielen (1:1) und Sekunden vor dem Pausenpfiff sogar in Führung gehen (1:2) und somit das Ergebnis drehen und den Spielverlauf auf den Kopf stellen. Dadurch ging es mit einem unverdienten Rückstand in die Halbzeitpause. Dabei hätte es zu diesem Zeitpunkt bereits 5:2 für uns stehen können.

Nach dem Seitenwechsel legte unsere Elf buchstäblich los wie die Feuerwehr, um diesen Fehler zu beheben. Bereits in der 46. Minute war es erneut Paul Keller vorbehalten das 2:2 zu erzielen. Nur sechs Minuten später, erzielte Kai Schumann nach einem Solo durch die halbe Abwehr der Eisdorfer die erneute Führung (3:2). Diese baute Matthias Bunk in der 64. Minute zum 4:2 aus. Von nun an ergaben sich die Gäste völlig ihrem Schicksal, vernachlässigten die Abwehrarbeit und versuchten ihr Heil in der Offensive. Hierbei kamen sie lediglich nur zu einer nennenswerten Aktion, in welcher sie den Anschlusstreffer zum 4:3 verpassten. Mit einem Doppelschlag in der 74. und in der 76. Minute lenkte zunächst Stefan Katzemich (5:2) und schließlich Matthias Bunk (6:2) diese Begegnung in Richtung finalen Klassenerhalt.

Das letzte Saisonspiel in Wallwitz können wir also ganz beruhigt angehen und es könnte wieder eine torreiche Partie werden, da es auch für Wallwitz um nichts mehr geht.

Punktspiel gegen SG Döllnitz am 03.06.2017

So wie in der Vorwoche, galt es nun dem Tabellenzweiten Paroli zu bieten, um einen eventuellen Punktgewinn einzufahren. Hierfür spielt es der vermeintlich unterlegenen Mannschaft in die Karten, wenn es in der Begegnung lange Unentschieden steht. Diese Voraussetzung war zunächst ab der 5. Minute als nicht mehr gegeben anzusehen. Denn nach einem Eckball köpfte ein Döllnitzer Spieler relativ unbedrängt zum 1:0 ein. Trotzdem setzten wir unser Spiel fort und ließen uns nicht vollständig in die eigene Hälfte drängen. Wir hatten sogar die ein oder andere Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen. Aber es kam anders. Nach einem Geschenk unserer Abwehrspieler erhöhten die Gäste in der 30. Minute gar auf 2:0. Man muss es der Mannschaft hoch anrechnen, dass sie sich nicht aufgab und weiterhin ihr Glück in der Offensive suchte. In der 35. Minute gelang uns dann der Anschlusstreffer zum 2:1, durch Mithilfe eines Gästespielers, der den Schuss von Stefan Ruß unhaltbar ins eigene Gehäuse abfälschte. Nur Sekunden vor dem Halbzeitpfiff geschah dann das, womit nur die Wenigsten rechneten: Kai Schumann erzielte durch eine feine Einzelleistung das nicht unverdiente 2:2.

Der zweite Spielabschnitt bot ein Spiegelbild der fast abgelaufenen Saison. Wie so oft wurde versäumt, die teils hochkarätigen Möglichkeiten, in Zählbares zu verwandeln und somit die nötigen Punkte zu erhalten. Trotz Überzahl - ein Döllnitzer musste mit Gelb-Rot den Platz verlassen - gelang es unserer Elf nicht, das Spiel bzw. das Ergebnis komplett zu drehen. Leider trat das Gegenteil ein. Nach 66 Minuten schlossen die Gäste zunächst einen Konter zum 3:2 und in der 78. Minute sogar zum 4:2 ab. Fazit: Die Döllnitzer waren einfach cleverer und abgeklärter.

Nun sind noch zwei Partien zu absolvieren; zu Hause gegen die zweite Vertretung der SG Eisdorf und dann müssen wir noch nach Wallwitz reisen. Es müssen noch drei Punkte erkämpft werden, um am Saisonende nicht doch noch Tabellenvorletzter zu werden.

Punktspiel gegen LSG Ostrau am 27.05.2017

Und täglich grüßt das Murmeltier. So oder ähnlich musste es einem vorkommen, wenn gegen die Ostrauer gespielt werden soll. War es im Hinspiel schon eine "Rumpfelf", die sich wacker schlug, so fiel dem Trainer die aktuelle Mannschaftsaufstellung ungleich leichter. Auf Grund einer Vielzahl nicht zur Verfügung stehender Spieler (Verletzungen, Arbeit, Sperren), musste kräftig improvisiert werden. Diejenigen, die dann bei kräftiger Sonneneinstrahlung auf dem Platz standen, machten ihre Sache mehr als ordentlich. Bei knapp 30 Grad im Schatten war es letztendlich die Kondition der Gäste, die spielentscheidend war. Trotz aller Widrigkeiten verteidigten wir super die Ostrauer und ließen über die gesamte Spieldauer kaum gefährliche Situationen zu. Es sah sogar zunächst sehr gut für uns aus, da wir nach 5 Minuten durch einen Sonntagsschuss am Samstagnachmittag mit 1:0 in Führung gingen. Den Gästen fiel daraufhin nicht viel ein. Sie ließen zwar den Ball gut in ihren Reihen laufen, jedoch war spätestens an unserem Strafraum Schluss. Nach der Pause wurde der Tabellenführer zielstrebiger und die Ostrauer näherten sich allmählich unserem Gehäuse. Es dauerte dennoch bis zur 68. Minute, ehe sie den Ausgleich erzielten. Nun war unsere Moral angebrochen, zumal auch die Kondition nachließ. In der 78. Minute kam was irgendwie kommen musste, aber nicht kommen sollte: die Gäste erzielten das 2:1 und brachten es (leider) über die Zeit.

Prima. Tolle Leistung gegen den Tabellenersten. Gratulation. Mit dieser Einstellung muss es auch in die letzten drei Spiele gehen - nur so kann der Klassenerhalt gesichert werden.

Punktspiel gegen SV Sietzsch am 20.05.2017

Nach der wahrlich schlechten Mannschaftsleistung in der Vorwoche, musste sich die Einstellung, insbesondere die Einsatzbereitschaft, im Heimspiel gegen Sietzsch um 180 Grad drehen, um sich gegen den Tabellenvorletzten durchzusetzen. So war es unserer Elf von Beginn an anzusehen, dass sie sich für das erschreckend schwache Auftreten in Löbejün rehabilitieren wollte. Dementsprechend waren wir spielbestimmend und erarbeiteten uns sogleich einige Möglichkeiten, um zeitig in Führung zu gehen. Es dauerte jedoch bis zur 11. Minute ehe Igor Lifvirov einen Angriff erfolgreich abschließen konnte und zum 1:0 einschob. Dummerweise konnten die Gäste nur eine Minute später ausgleichen (1:1), da unsere Hintermannschaft doch sehr unsortiert war und sich wahrscheinlich bereits in Sicherheit wähnte. Wir waren weiterhin überlegen und ab und an ergaben sich auch Möglichkeiten, erneut in Führung zu gehen. Die größte Chance vergab Stefan Katzemich, da er lediglich den linken Pfosten traf.

Nach Wiederanpfiff kamen die Sietzscher besser ins Spiel und gingen nun auch aggressiver in die Zweikämpfe. Es dauerte eine Weile, ehe wir uns mit der neuen Spielsituation zurechtfanden. Paul Keller konnte sich dann in der 56. Minute auf der linken Seite durchsetzen und zum 2:1 einschieben. Von nun an drehte sich das Blatt. Plötzlich waren es die Gäste, die den Ball und uns laufen ließen und beinahe das 2:2 erzielten. Den Torschrei hatten sie schon auf ihren Lippen, jedoch parierte unser Torwart Raphael in Manuel-Neuer-Weltklasse-Manier und sicherte uns weiterhin die Führung. Wenn dieser Ball tatsächlich in unserem Gehäuse gelandet wäre, hätten wir es sehr schwer gehabt, das Spiel ohne Niederlage zu überstehen. Denn die Sietzscher wurden immer besser und das Geschehen spielte sich zum großen Teil nur noch in unserer Hälfte ab. Glücklicherweise konnte in der 76. Minute der spätere Endstand hergestellt werden. Nach dem der Schuss von Kai Schumann noch vom Torwart pariert werden konnte, schob Markus Katzemich den freiliegenden Ball dann zum vielumjubelten 3:1 ein. Zu erwähnen bleibt noch, dass wir in dieser Begegnung mehr Glück mit manch einer Entscheidung des Schiedsrichters hatten, als in der Vorwoche. Beschwerten wir uns in Löbejün über einen gegen uns gegebenen Strafstoß, so konnten wir uns dieses Mal glücklich schätzen, dass die Gäste keinen zugesprochen bekamen. Wie heißt es so schön? Im Laufe einer Saison gleicht sich alles wieder aus.

Das erste von 4 aufeinander folgenden Heimspielen haben wir erfolgreich beendet. Die nächsten beiden Gegner kommen aus Ostrau (Tabellenführer) und Döllnitz (Tabellenzweiter). Es wird also nicht leichter.

Punktspiel gegen TSG Löbejün am 13.05.2017

Nach drei Siegen in Folge, mussten wir uns in Löbejün mit 2:0 geschlagen geben. Es war nach langer Zeit mal wieder eine Partie, in welcher wir noch Stunden hätten spielen können, ohne einen Treffer zu erzielen. Dummerweise kam dieses Spiel zu einem ungünstigen Zeitpunkt in dieser Saison. Entweder kam der finale Pass nicht beim Mitspieler an oder wir verloren den Ball bereits wieder bei der Ballannahme. Selbst unsere Freistöße gingen ins Niemandsland bzw. landeten vor den Füßen der Gastgeber oder (ungefährlich) in den Armen des Löbejüner Torhüters. Wir haben einen mehr als gebrauchten Tag erwischt; irgendwie kam alles Schlechte zusammen. Trauriger Höhepunkt war der Platzverweis von Ronny Schmidt; er wird uns nun einige Spiele fehlen.

In der ersten Halbzeit hatten wir das Spielgeschehen im Griff und dominierten das Geschehen ohne aber tatsächlich Torgefahr auszustrahlen. Wir hielten uns zwar des Öfteren in ihrem Strafraum auf, wurden aber immer wieder beim Abschluss gestört oder schlossen zu überhastet ab. Nach ungefähr 20 Minuten hatte Paul Keller die Führung auf dem Fuß. Jedoch konnte er den Ball nach einer scharfen Hereingabe nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. So kam es, wie es dummerweise kommen musste. In der 24. Minute wurde den Löbejünern ein Strafstoß auf Grund eines vermeintlichen Handspiels zugesprochen. Aus unserer Sicht war diese Entscheidung falsch, da der Ball zur Hand ging und sich die Hand vor seinem Brustkorb befand und er seine Körperfläche somit nicht vergrößerte. Die Hausherren nutzten diese Möglichkeit und verwandelten den Elfmeter zur Führung. Wir setzten unser Spiel fort, ließen den Ball laufen und hatten mehr vom Geschehen. Leider waren die Löbejüner in dieser Begegnung eiskalt. Aus vier Chancen machten sie zwei Tore. Denn in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schossen sie aus zuvor abseitsverdächtiger Position zum 2:0 ein.

Nach dem Seitenwechsel wandelte sich das Bild. Nun waren es die Gastgeber, die spielbestimmend waren und sich zum Teil hochkarätige Möglichkeiten erarbeiteten. Insbesondere Raphael war es zu verdanken, dass wir nicht deutlicher in Rückstand gerieten. Nach vorn tat sich nicht mehr viel. Und zu allem Überfluss ließ sich dann auch noch Ronny Schmidt in der 71. Minute von seinem Gegenspieler derart provozieren, dass sein grobes Foulspiel zum Platzverweis führte. Seltsamer Weise kamen wir nun in Unterzahl wieder besser ins Spiel und waren einige Male im Löbejüner Strafraum präsent. Die größte Möglichkeit zum Anschlusstreffer vergab Kai Schumann, der in der vergangenen Woche noch den Siegtreffer erzielte. Es passte zu diesem Tag :-(

Wenn nur wenige Spieler über 90 Minuten zu ihrer Normalform finden und die Mannschaftsleistung der letzten Begegnungen nur sporadisch abgerufen wird, reicht es eben nicht, um in Löbejün zu bestehen - auch wenn der Gegner Tabellenvorletzter ist. Das muss sich in der nächsten Partie enorm ändern.


PS: Der Schiedsrichter, Herr Bernhard Kittler, leitete sein letztes Pflichtspiel; d. h. er "hängt die Pfeife an den Nagel". Bernhard, wir wünschen dir alles erdenklich Gute für die Zukunft.

Punktspiel gegen TSV Holleben am 06.05.2017

An diesem Wochenende hatten wir die Vertretung des TSV Holleben zu Gast, die uns im Hinspiel mit 4:2 bezwang. Wir wussten also, dass es sehr schwer sein wird, gegen diesen Gegner zu bestehen - auch im Hinblick auf unsere aktuelle Tabellensituation. Von Beginn an entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, die aber zu keiner Zeit unfair wurde. Der spielerische Vorteil lag zwar eher auf der Seite der Gäste, dennoch hatten wir die größeren Tormöglichkeiten. Eine konnte Matthias Bunk in der 30. Minute zum viel umjubelten 1:0 vollenden. Die Hollebener erholten sich schnell, spielten nun zielstrebiger nach vorn und erzielten in der 40. Minute den (nicht unverdienten) Ausgleichstreffer.

Im zweiten Spielabschnitt war erst eine Minute gespielt und Matthias Bunk hätte sich zum wiederholten Male in die Torschützenliste eintragen können; jedoch scheiterte er abermals am Gästetorwart. Unsere Mannschaft spielte weiter gut mit und erarbeitete sich weitere Möglichkeiten. Nachdem Markus Katzemich im Strafraum von den Beinen geholt wurde, entschied der Schiedsrichter - zumindest aus unserer Sicht - folgerichtig auf Strafstoß. Diesen verwandelte Kai Schumann in der 57. Minute zur erneuten Führung (2:1). Anschließend schnürten uns die Hollebener in unserer Hälfte ein und wir konnten uns nur durch Konter Luft verschaffen. Leider konnte, trotz guter Torchancen, kein weiterer Treffer, der dann möglicherweise die Vorentscheidung zur Folge gehabt hätte, erzielt werden. Dies lag aber vorrangig am sehr gut aufgelegten Torhüter der Hollebener. Respekt. Letztendlich waren die Gäste in der letzten Viertelstunde zwar drückend überlegen, waren aber vor dem Tor nicht zwingend genug.

Die Hollebener erwiesen sich als der im Vorfeld erwartete schwere Gegner. Mit dem nötigen Einsatz und einer Portion Glück konnten drei Punkte nach Hohenthurm geholt werden.

Punktspiel gegen SSV Neutz am 29.04.2017

Nach zweiwöchiger Spielpause durften auch wir endlich wieder um Punkte kämpfen und unseren Auswärtssieg in Niemberg vergolden. Vor dem aktuellen Gegner Neutz hatten wir natürlich Respekt. Nicht weil sie Tabellenletzter sind, sondern weil sie von den bisher errungenen 5 Punkten, im Hinspiel 3 Punkte aus Hohenthurm entführten. So gingen wir mit dem nötigen Ehrgeiz in die Partie und übernahmen sofort die Kontrolle über das Spielgeschehen und erarbeiteten uns auch gute Möglichkeiten, schnell in Führung zu gehen. Dennoch dauerte es bis zur 12. Minute, ehe Matthias Bunk den Führungstreffer erzielte. Es folgten weitere Vorstöße, abwechselnd über die linke und rechte Seite vorgetragen, die weitere Torgefahr ausstrahlten. Stefan Katzemich erhöhte dann in der 31. Minute auf 2:0. Die Hausherren gaben sich aber (noch) nicht auf und kamen nur drei Minuten später zum Anschlusstreffer (2:1). Vorausgegangen war ein überflüssiger Ballverlust im Mittelfeld und einer zu laschen Einstellung, den Ball sofort zurück erobern zu wollen. Infolgedessen dauerte es einige Zeit, ehe wir der Begegnung wieder unseren Stempel aufdrücken konnten. Sekunden vor dem Pausenpfiff konnte dann aber Kai Schumann das 3:1 erzielen.

Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Paul Keller auf 4:1. Diese beiden Treffer schienen die Moral der Neutzer gebrochen zu haben. Denn von nun an waren wir noch überlegener und die Gegenwehr ließ spürbar nach. Einen schön vorgetragenen Angriff in der 56. Minute schloss Igor Lifvirov mit dem 5:1 ab. Ein letztes Aufbäumen der Heimelf brachte ihnen einen Freistoß in Strafraumnähe ein. Diesen verwandelten sie zum erneuten Anschlusstreffer (5:2) in der 62. Minute. Hiervon gänzlich unbeeindruckt setzten wir unsere Angriffswellen fort und hatten eine Vielzahl von hochkarätigen Tormöglichkeiten, die leider - zum großen Teil kläglich - vergeben wurden. Lediglich Kai Schumann konnte in der 79. Minute zum 6:2 vollenden.

Dieses Ergebnis war vom Grund her - bei allem Respekt vor dem Gegner - zu schmeichelhaft. In diesem Spiel hätten wir einen deutlich höheren Sieg einfahren und somit unsere Tordifferenz verbessern können. Die beiden Spieler, die hervorragende Möglichkeiten vergaben, müssen in den nächsten Begegnungen ruhiger und abgeklärter werden; entweder noch mal den Nebenmann suchen oder den Ball gezielter aufs gegnerische Gehäuse bringen.

Punktspiel gegen TSV Niemberg am 08.04.2017

Endlich!!! Zuletzt geschah es am 19.11.2016 in Sietzsch. Nun, nach langen 141 Tagen, gab es wieder einen Pflichtspielsieg unserer Mannschaft und somit einen „Dreier“ zu bejubeln. Dass dieser zur richtigen Zeit kam, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Nachbarn aus Niemberg sollte keinesfalls verloren werden. So wie in den Vorwochen traten wir auch dieses Mal dementsprechend auf. In den ersten Minuten hatten die Gastgeber stets das Nachsehen und konnten sich glücklich schätzen, dass Matthias Bunk in der 3. Minute eine große Möglichkeit zur Führung ausließ. Der an diesem Tag, speziell in den Anfangsminuten, sehr gut aufspielende Igor Lifvirov, machte es dann in der 6. Minute besser. Nach einem schönen Zuspiel vom zuvor glücklosen Matthias, schoss er unser Team in Führung. Nach und nach kamen die Niemberger besser in die Begegnung und übernahmen zunehmend die Kontrolle. Der erzielte Ausgleichstreffer in der 40. Minute war dennoch etwas glücklich zustande gekommen; wir haben einfach nicht konsequent verteidigt.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherren mutiger. Sie waren zwar spielbestimmend, aber ohne sich zwingende Möglichkeiten zu erarbeiten. Demzufolge spielte sich das Geschehen weitestgehend zwischen den beiden Strafräumen ab und die Begegnung war in dieser Phase weitestgehend arm an Höhepunkten. Die Niemberger rannten an und wir setzten durch Konter erst kleine und später große Nadelstiche. Nach 70 Minuten hatte Kai Schumann das 2:1 auf dem Fuß, als er freistehend drei Meter vor dem Tor das Kunststück fertig brachte, den Ball nicht ins, sondern übers Tor zu schießen. Nur vier Minuten später zeigte ihm Stefan Katzemich wie es besser geht. In der 74. Minute schloss er einen Konter mit einem wuchtigen Schuss aus 16 Metern erfolgreich ab. Fünf Minuten später entschied der Schiedsrichter nach einem Handspiel auf Strafstoß - gegen Niemberg. Diesen verwandelte dann Kai Schumann in der 79. Minute sicher. Nach diesem Doppelschlag mussten die Gastgeber alles auf eine Karte setzen. Somit ergaben sich Räume für unsere Offensivspieler, die dann auch ausgenutzt wurden. So traf zunächst der eingewechselte Marian Lisca in der 83. Minute zum 4:1 und abermals Kai Schumann nach 87 Minuten zum 5:1-Endstand.

Dieser Sieg war enorm wichtig, aber ausruhen dürfen wir uns hierauf keinesfalls. Wir haben an den nächsten beiden Wochenenden spielfrei und können bzw. müssen zusehen, wie sich die direkte Konkurrenz schlägt. Erst am 29.04.2017 geht es dann für unsere Elf in Neutz weiter.

Punktspiel gegen SV Höhnstedt am 01.04.2017

Am vergangenen Samstag sollte der Startschuss zur Erlangung des Klassenerhalts fallen. Man kann aber gleich vorweg nehmen, dass der große Einsatzwille und die Laufbereitschaft leider nicht ausreichten, um gegen den Tabellenvierten aus Höhnstedt Zählbares zu erringen. Obwohl es doch sehr vielversprechend begann. Die Einstellung aus dem unglücklich verloren gegangenen Spiel in Wettin konnte in diese Begegnung mitgenommen werden und so konnten wir den Gästen Paroli bieten. Mit einem Sonntagsschuss am sonnigen Samstagnachmittag konnte uns Kai Schumann in der 28. Minute in Führung bringen. Leider währte dieser Zwischenstand nicht lange und es kam sogar ganz bitter. Innerhalb von drei Minuten drehten die Gäste das Spiel zum 1:2. So erzielten sie in der 37. Minute zunächst das 1:1 und das 1:2 in der 40. Minute. Unseres Erachtens wurde der Führungstreffer der Höhnstedter aus einer Abseitsposition heraus erzielt, aber auch heftiges Beschweren half nichts. Da eine Klärung sowieso nicht herbei geführt werden konnte, mussten wir mit dem unerwarteten Rückstand in die Pause gehen.

Der zweite Spielabschnitt war genau zwei Minuten alt und Matthias Bunk hätte einen Fehler der gegnerischen Abwehr beinahe zum 2:2 bestraft. Die Gäste zeigten uns dann wie es besser geht. Obwohl die Partie über den gesamten Verlauf hinweg auf Augenhöhe geführt wurde, zeigten uns die Höhnstedter letztendlich warum sie einen oberen Tabellenplatz und wir einen Abstiegsplatz belegen: sie nutzten ihre Chancen konsequenter. In der 53. Minute schlugen sie erneut zu und erzielten das 1:3. Dass sich unsere Mannschaft von diesem weiteren Rückschlag nicht aus der Ruhe brachte, belegte der Anschlusstreffer von Kai Schumann nach 62 Minuten. Leider blieben weitere Angriffsbemühungen ohne nennenswerten Erfolg. Und wieder Mal hatten wir kurz vor Abpfiff die Möglichkeit, doch noch einen verdienten Punkt in Hohenthurm zu behalten. Leider konnte diese Kai Schumann nicht nutzen, der mit seinem (dann) dritten Treffer der Held des Tages hätte sein können. Wir haben in dieser Spielzeit schon viele Punkte unnötig liegen lassen und konnten uns abermals nicht für eine couragierte Leistung belohnen.

Noch eine Anmerkung zum Schiedsrichter bzw. zur Schiedsrichterin. Sie hatte wohl nicht ihren besten Tag erwischt und traf aus unserer Sicht die ein oder andere falsche Entscheidung. Aber wir sind alle nur Menschen und machen Fehler. Auch wir natürlich – sonst würden wir nicht tief im Abstiegskampf stecken.

Punktspiel gegen Wettiner SV am 18.03.2017

An diesem Wochenende mussten wir nach Wettin reisen und wollten nicht wie in der Vorwoche buchstäblich unter die Räder zu kommen. Dass dieses Vorhaben schwierig werden würde, war allen Beteiligten bewusst, denn die Wettiner haben das Hinspiel in Hohenthurm souverän mit 2:0 für sich entschieden. Die Wetterbedingungen waren für ein Fußballspiel beinahe unzulässig. Und so blies unserer Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht nur ein sehr starker Wind ins Gesicht, sie hatten auch mit den ständigen Angriffswellen der Gastgeber zu kämpfen. Da unsere Spieler aber von Beginn an konzentriert zu Werke gingen und auch im Abwehrverbund souverän agierten, konnten viele Angriffsbemühungen rechtzeitig unterbunden bzw. unschädlich gemacht werden. In der 40. Minute war es dann aber doch geschehen: Wettin erzielte das 1:0. Jedoch verweigerte der sehr gut aufgelegte Schiedsrichter diesem Treffer auf Grund einer Abseitsstellung die Anerkennung. So ging es mit einem 0:0 in die Pause und in die windstille Kabine.

Nach Wiederanpfiff sollte sich das Spielgeschehen eigentlich in die Hälfte der Wettiner verlagern, da wir nun den Vorteil des Rückenwindes ausnutzen wollten. Jedoch haben uns die Hausherren nicht ins Spiel kommen lassen und so waren sie uns auch in der zweiten Halbzeit überlegen. Trotz ihrer Überlegenheit ergaben sich ihnen aber keine tatsächlichen Möglichkeiten; zumindest bis zur 66. Minute. Aus einem Augenblicksversagen resultierend - der Ball hätte zuvor mehrfach geklärt werden können - kamen die Gastgeber dann doch zum 1:0. Nun war der Bann leider gebrochen und die Moral sank bei manch einem auf den Nullpunkt. Nun galt es dennoch, die sehr gute kämpferische Leistung doch noch irgendwie zu belohnen. Daraus wurde leider nichts. In der 85. Minute haben nur wenige Zentimeter gefehlt und wir hätten tatsächlich den Ausgleich erzielt und wären mit einem verdienten Punkt zurück nach Hohenthurm gefahren. Leider konnte der Ball kurz vor der Torlinie von den Wettinern geklärt werden.

Wenn diese Leistung - trotz der Niederlage - in den nächsten Begegnungen erneut abgerufen werden kann, sollten auch wieder Punkte gewonnen werden. Dass dies bitter nötig ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Momentan belegen wir mit dem SSV Neutz die beiden Abstiegsplätze.

Punktspiel gegen SV TuRa Beesenstedt am 11.03.2017

Das Schönste an diesem Tag bzw. an diesem Spiel war das Wetter. Alles andere lief irgendwie gegen uns. Im Gegensatz zur Vorwoche standen uns wieder einige Spieler mehr zur Verfügung. Auch daher sollte die Begegnung besser gestaltet werden als die in Landsberg. U. a. sollten die Zweikämpfe gesucht und dem Gegner mit hartem aber fairen Kampf entgegen getreten werden. Insbesondere sollte auch vermieden werden, dass man erst wieder mit drei Toren in Rückstand geraten muss, ehe man selbst beginnt, die Initiative zu ergreifen. Dass dieser Umstand nun deutlich früher und sogar desaströser als in Landsberg eintrat, lag mitunter auch an der fehlenden Einstellung mancher Spieler. Unsere Mannschaft bekam in der ersten Halbzeit kaum Zugriff und liefen dem Ball meist nur hinterher. Bereits nach 3 Minuten konnten die Gäste den Führungstreffer bejubeln; nach 21 Minuten erhöhten die Beesenstedter sogar auf 2:0. Es passte zur Partie, dass das 3:0, welches wir in der 35. Minute hinnehmen mussten, durch einen verwandelten Strafstoß zustande kam. Ärgerlich war, dass unser Torwart Marius den Gegner nur durch ein Foul stoppen konnte. Viel schlimmer war allerdings die Tatsache, dass er zuvor sträflich allein gelassen wurde und in dieser Situation keine Unterstützung seitens der Abwehrspieler erhielt. Nach einem kurzen Aufbäumen und einen Schuss von Kai Schumann an den Querbalken, versetzten uns die Gäste – spätestens jetzt – den Todesstoß. Wenige Sekunden vor dem erlösenden Halbzeitpfiff konnten sie in der 44. Minute das 4:0 erzielen. Fazit: Wir spielten wie ein Absteiger.

Nach dem Seitenwechsel fand unsere Mannschaft nun besser ins Spiel. Es lag aber auch ein Stück weit daran, weil die Beesenstedter mit einem beruhigenden Vorsprung im Rücken ruhiger agieren konnten. Es dauerte dennoch bis zur 66. Minute, ehe Kai Schumann unsere Bemühungen in Zählbares wandeln konnte und den Anschlusstreffer zum 1:4 erzielte. Kam dieser zu spät? War es insgesamt zu wenig Druck, der jetzt aufgebaut werden konnte? Diese Fragen lassen sich natürlich nicht beantworten. Aber die Schlussphase des Spiels wäre sicherlich anders verlaufen, wenn der Schiedsrichter gut 15 Minuten vor dem Ende dem Treffer von René Kaaden zum vermeintlichen 2:4 nicht die Zustimmung versagt hätte. Oder auch wenn Manuel Arzt in der 88. Minute den Strafstoß zum dann 3:4 verwandelt hätte. Und schon sind wir wieder beim leidigen Thema: Hätte, wenn und aber. Es zieht sich durch die Saison wie ein roter Faden.

Die Gäste haben es uns gezeigt wie es geht. Ihr Wille, drei Punkte mit nach Beesenstedt zu nehmen, war größer als unser Bestreben, die Punkte nach Hohenthurm zu holen. Das merkten auch die Zuschauer. Die Einheimischen erklärten sogar voller Unmut, dass sie in der nächsten Saison nicht sonntags zum Punktspiel der Ersten auf den Sportplatz kommen wollen bzw. werden.
Es ist Zeit, die eigene Leistung zu hinterfragen und wieder das Potential der vergangenen Saison abzurufen. „Damals“ herrschte die einstimmige Meinung, dass man zurecht – auf Grund des gesamten Leistungsvermögens der Mannschaft – im gesicherten Mittelfeld der Tabelle steht. Dort wollen wir doch alle wieder hin, oder?

Noch eine Anmerkung:
Am 08.03.2017 mussten wir den Spielausschussvorsitzenden sowie den zuständigen Staffelleiter darüber in Kenntnis setzen, dass wir unsere zweite Mannschaft mit sofortiger Wirkung vom aktuellen Spielgeschehen zurück ziehen müssen. Die darauf folgende Begegnung bei der zweiten Vertretung der SG Reußen wurde schon nicht mehr ausgetragen.

Punktspiel gegen SSV Landsberg II am 04.03.2017

Dieses Spiel stand unter keinem guten Stern. Zunächst musste eine Vielzahl von Spielern ersetzt werden, die ansonsten von Beginn an auflaufen. So fehlten nicht nur unsere beiden Torhüter Michael Melzer und Raphael Hahn, sondern auch René Kaaden, Stefan Katzemich, Markus Katzemich, Igor Lifvirov sowie Paul Keller. Das Tor hütete in dieser Begegnung Marius Bunk, der eine Landsberger Vergangenheit vorzuweisen hat. So war er in diesem Spiel besonders motiviert, was er auch in mehreren Szenen zeigte und mehrere Chancen vereitelte. Außerdem war die Aufregung vor dem Spiel auch auf Grund der Schiedsrichteransetzung leicht erregt, da der angesetzte Schiedsrichter in dieser Saison für den SSV Landsberg aktiv ist und somit keine Pflichtspiele von Mannschaften "seines Vereins" leiten darf. Unsererseits wurde vom Schiedsrichteransetzer eine Stellungnahme erbeten. Ob diese kommt, ist fraglich.

Die Anfangsminuten ließen Schlimmes vermuten. So hatten die Hausherren vor dem 1:0 (4. Minute) bereits zwei Möglichkeiten vergeben und hatten unmittelbar nach dem Führungstreffer weitere Chancen, den Vorsprung auszubauen. Entweder scheiterten sie an ihren eigenen Fähigkeiten oder an ihrem ehemaligen Mannschaftskameraden Marius. Allmählich kam unsere Elf besser ins Spiel und hatte auch Möglichkeiten für mehrere Treffer, die leider gänzlich ungenutzt blieben. Auch die Gastgeber hatten einige Gelegenheiten, die aber auch nicht in Zählbares verwandelt wurden. So hätte es zur Halbzeit bereits 3:3 stehen können.

Im zweiten Spielabschnitt bauten die Hausherren wieder mehr Druck auf und bestimmten das Geschehen. So waren sie nicht nur konditionell besser aufgestellt, sie waren auch gedankenschneller. Mit einem Doppelpack in der 60. Minute zum 2:0 und mit dem 3:0 in der 70. Minute war die Partie (zunächst) entschieden. Außerdem drohte nun Ungemach und ein Auseinanderfallen unserer Mannschaft, da die beiden Gegentore doch Geschenken sehr ähnelten. Urplötzlich, vielleicht waren es auch Trotzreaktionen, benahmen sich unsere Spieler wieder wie ein Team und setzten Nadelstiche in die gegnerische Abwehr. So gelang letztendlich Kai Schumann in der 76. Minute der Anschlusstreffer zum 3:1 und Matthias Bunk verkürzte in der 85. Minute sogar auf 3:2. Nun schwamm die lange Zeit souverän aufspielende zweite Vertretung der Landsberger plötzlich. Keiner von ihnen dachte wohl daran, noch um den Sieg zittern zu müssen. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff hatte Kai Schumann sogar den Ausgleich auf dem Fuß. Schade, dass der Ball nicht den Weg ins Tor fand - zumindest aus Hohenthurmer Sicht.

Wie heißt es doch so schön: Hätte, wenn und aber. Oder: Es hat nicht sollen sein. Hätten wir in der Vorwoche gegen Großkugel und auch dieses Mal die letzten Chancen genutzt, hätten wir gegen Großkugel gewonnen und den Landsbergern noch ein Unentschieden abgerungen und hätten demzufolge 4 Punkte auf dem Rückrundenkonto. Stattdessen ist es nur einer - so wie in der Hinrunde zum gleichen Zeitpunkt.

Punktspiel gegen SG Großkugel am 25.02.2017

Zum Rückrundenauftakt hatten wie die SG Großkugel zu Gast, die in der Hinrunde sechs Punkte mehr errungen hatte als wir. Dass die Niederlage vom Hinspiel (1:3) noch schmerzte war verständlich und so sollten nun 3 Punkte erkämpft werden. Es entwickelte sich ein sehr zerfahrenes Spiel, das sich in großen Teilen zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Erst nach gut 20 Minuten näherten sich beide Mannschaften allmählich dem gegnerischen Gehäuse. So hatte Paul Keller die Möglichkeit, den Torhüter der Gäste mit einem Lupfer zu überwinden, was jedoch misslang. Quasi im Gegenzug führten die Großkugeler einen Freistoß auf Höhe der Mittellinie schnell aus und konnten so mit wenigen Pässen unsere Abwehr überwinden und den Führungstreffer erzielen (0:1). Nun waren wir im Zugzwang und mussten unsere Angriffsbemühungen intensivieren. Es dauerte bis zur 34. Minute ehe Kai Schumann der Ausgleich (1:1) gelang. Nur wenige Augenblicke später hatte Matthias Bunk sogar das 2:1 auf dem Fuß, jedoch scheiterte er am Großkugeler Keeper.

Nach Wiederanpfiff - und nunmehr mit Rückenwind - sollte sich das Spielgeschehen eigentlich nur noch in der Hälfte der Gäste abspielen. Aber es schien, als kämen die Großkugeler mit dem Gegenwind besser zurecht. Es dauerte rund 15 Minuten, ehe sich unsere Mannschaft zumindest kurzzeitig am gegnerischen Strafraum festspielen konnte. Nach einem Eckball gelang René Kaaden in der 62. Minute der Führungstreffer (2:1). Im direkten Gegenzug hätte eigentlich der Ausgleich fallen müssen. Der Gästespieler war aber offensichtlich von seiner Freiheit in unserem Strafraum derart überrascht, dass er den Ball unbedrängt am Tor vorbei schob. In der 75. Minute machten es die Gäste dann aber besser. Erneut völlig freistehend brauchte der Gegner nur noch den Kopf hin zu halten und erzielte so das 2:2. Die Gäste witterten ihre Chance auf einen Sieg und spielten nun munter nach vorn. Unser Team setzte aber alles dagegen und kam zu einigen Entlastungsangriffen. In der Schlussminute hatte René Kaaden sogar noch das 3:2 auf dem Fuß. Schade.

Letztendlich war es ein gerechtes Unentschieden. Vom Spielverlauf her gesehen, hatte keine Mannschaft den Sieg verdient gehabt. Wir hätten ihn zwar gern mitgenommen, vor allem wenn man an die letzte große Möglichkeit von René zurück denkt. Die Gäste hatten aber - über die gesamte Spielzeit gesehen - mehrere torgefährliche Aktionen; immerhin trafen sie zweimal die Querlatte und einmal den Pfosten.

Winterfahrplan

26.01.2017 19.00 Uhr Trainingsbeginn (Sportplatz)  
28.01.2017 11.00 Uhr Hallenturnier des TSV Mühlbeck in Friedersdorf 6. Platz
11.02.2017 13.00 Uhr Testspiel VfB Hohenthurm (KL SK) - Roter Stern Halle II (1. SKL HAL) abgesagt
18.02.2017 14.00 Uhr Testspiel VfB Hohenthurm (KL SK) - Kanenaer SV II (1. SKL HAL) 9:0
25.02.2017 14.00 Uhr Punktspiel VfB Hohenthurm - SG Großkugel 2:2
26.02.2017 13.00 Uhr Punktspiel VfB Hohenthurm II - LSG Lieskau II abgesagt

Punktspiel gegen SV Wallwitz am 17.12.2016

Nach dem super Spiel in Eisdorf sollten nun auch die Gäste aus Wallwitz im letzten Hinrundenspiel an den Rand einer Niederlage gebracht werden. Dass daraus nichts wurde, lag an den starken Gästen. War es in der Vorwoche noch ein Spiel, das vom hohen Tempo lebte sowie von vielen Torszenen geprägt war, hielten sich diese Umstände dieses Mal in Grenzen. Spielerisch kam unsere Mannschaft nicht zum Zug. Nur vereinzelt ergaben sich Tormöglichkeiten für unsere Elf, welche aber nicht zum erwünschten Erfolg führten. Die Wallwitzer machten es besser. Sie sprühten zwar nicht vor Spielwitz, nutzten aber ihre Möglichkeiten konsequent aus und erzwangen in der 40. Minute den Führungstreffer.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser ins Spiel und drückten unsere Elf in die eigene Hälfte zurück. Hierdurch boten sich ihnen auch mehrere Möglichkeiten, die Führung bereits frühzeitig auszubauen. Wir hatten mal wieder zu viele und schnelle Ballverluste im Spielaufbau. So landeten entweder schnell ausgeführte Einwürfe beim Gegner oder eigene Freistöße im Seitenaus. Es war letztendlich eine Frage der Zeit, wann die Wallwitzer das 0:2 erzielen. In der 73. Minute war es dann soweit. Unglücklich hieran war jedoch, dass der Schiedsrichter unseren Angriff zuvor aufgrund einer vermeintlichen Abseitsposition abbrach. Wäre dies nicht geschehen, hätten wir ggf. das 1:1 erzielt. So aber stand es eben 2:0 für die Gäste. Nun wurde alles auf eine Karte gesetzt; entweder das 0:3 kassieren oder den Anschluss herstellen. Beides geschah nicht. Nach dem Abpfiff waren sich beinahe alle einig: Wir hätten noch bis zum Einbruch der Dunkelheit spielen können und hätten kein Tor erzielt.

Für alle Beteiligten gilt, sich an den kommenden Feiertagen des Weihnachtsfestes sowie des Jahreswechsels zu erholen. So haben auch die kranken und verletzten Spieler Zeit, sich auszukurieren. Im neuen Jahr sollen alle wieder fit sein, um sich den sportlichen Herausforderungen zu stellen. Vielleicht bietet sich ja hierzu das eigene Hallenturnier am 06.01.2017 an.

Punktspiel gegen SG Eisdorf II am 11.12.2016

Das letzte von vier aufeinander folgenden Auswärtsspielen fand bei der zweiten Vertretung der SG Eisdorf statt. Nach vierwöchiger Abwesenheit konnte auch Kai Schumann wieder mitwirken. Ebenso begrüßten wir in unseren Reihen Michael Richter sowie Tino Grothe. Letzterer musste jedoch in der 2. Minute zum ersten Mal hinter sich greifen und den Ball aus dem Netz holen. Durch eine Unstimmigkeit in der Abwehr kamen die Eisdorfer zum Führungstreffer wie die Jungfrau zum Kinde. Hiervon unbeeindruckt begann unsere Elf den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen und näherten sich allmählich dem Strafraum der Hausherren. Der Ausgleichstreffer folgte bereits in der 12. Minute. Nach einem schönen Zuspiel schoss Kai Schumann den Ball unhaltbar ins gegnerische Gehäuse. Die ansonsten spielstarken Eisdorfer sahen sich in der Folgezeit immer öfters in die Abwehr zurück gedrängt und konnten sich unserem Tor nur noch vereinzelt gefährlich nähern. Letztendlich konnten die Gastgeber froh sein, dass wir hochkarätige Möglichkeiten ausließen. Realistisch betrachtet hätte es zur Halbzeit auch 5:3 für uns stehen können.

Der zweite Spielabschnitt bot eine Menge Dramatik. Zunächst erzielte abermals Kai Schumann den Führungstreffer (65. Minute), ehe die Eisdorfer nur zwei Minuten später den Ausgleich wieder herstellen konnten. Soeben fühlten wir uns endlich für die Leistung an diesem Sonntagnachmittag belohnt, da zappelte auch schon wieder der Ball im eigenen Netz. Von nun an drückten uns die Gastgeber ihr Spiel auf und kamen so einige Male gefährlich in Tornähe. In der 85. Minute erzielten die Eisdorfer die 3:2-Führung. Jetzt half nur noch eins: Alles auf eine Karte setzen und irgendwie den verdienten Punkt doch noch erringen. In der Nachspielzeit wurde Matthias Bunk zum wiederholten Mal im Strafraum gefoult und jetzt entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter - im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt. Wie lautet eine alte Fußballweisheit? "Der Gefoulte soll nie selbst schießen." Dieser Spruch galt an diesem Nachmittag nicht. In der 93. Minute verwandelte Matthias den Strafstoß zum 3:3.

Es war über die gesamte Spielzeit hinweg eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jeder kämpfte für den anderen und die Spieler munterten sich nach einer missglückten Aktion auf. Bleibt als einziger Kritikpunkt: die abermals mangelnde Chancenverwertung.

Über das Verhalten einiger Eisdorfer Spieler und Verantwortlichen gegenüber unseren Spielern sowie Verantwortlichen und vorrangig gegenüber dem Schiedsrichter hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Nur so viel: Ein anderer Schiedsrichter hätte sich diese verbalen Attacken und dieses Gebaren nicht bieten lassen; der Referee war die Ruhe in Person. Aber es gab auch Spieler in den Eisdorfer Reihen, die sich bei uns für das Verhalten ihrer Mitspieler entschuldigt haben.

Punktspiel gegen SG Döllnitz am 03.12.2016

Die Situation wird immer prekärer - zumindest was einsatzfähige Spieler angeht. Durch arbeits- sowie krankheitsbedingte Ausfälle standen im dritten Auswärtsspiel in Folge lediglich 11 Spieler zur Verfügung. Erschwerend kam hinzu, dass unsere zweite Vertretung am Folgetag ebenfalls eine Begegnung zu absolvieren hat und die Menge an Spielerpersonal dort auch nicht üppig vorhanden ist.

Unser in der Vorwoche verletzt auswechselte Torhüter stellte sich in den Dienst der Mannschaft, obwohl er nicht wirklich einsatzfähig war. Dennoch hielt er uns mit einer Vielzahl von Paraden im Spiel - bis auf eine Szene. Die Hausherren dominierten in der ersten Hälfte das Spielgeschehen und erarbeiteten sich einige Tormöglichkeiten, die aber ungenutzt blieben oder eben von Michael vereitelt wurden. Unsere Abwehr stand größtenteils gut, mit Ausnahme der 30. Minute. Da herrschte plötzlich Uneinigkeit und der Döllnitzer Stürmer nutzte diesen Moment, um das (verdiente) 1:0 zu erzielen. Kurz vor der Halbzeitpause hätte es bereits 2:0 stehen können, jedoch vergab der Döllnitzer die mehr als 100%ige Torchance, als er den Ball nur noch ins leere Tor hätte schieben müssen.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff geschah dann die bereits oben erwähnte Szene unseres Torhüters. Einen (leicht zu haltenden) hohen Ball konnte Michael in der 50. Minute nicht abwehren, da seine Schulter schmerzte und er die Arme dadurch nicht hoch bekam. Als dann in der 65. Minute auch noch Manuel Arzt verletzt den Platz verlassen und unsere Mannschaft das Spiel nunmehr zu zehnt fortsetzen musste, schien es nur noch eine Frage der Höhe der Niederlage zu sein. Doch plötzlich besann man sich aufs Fußballspielen und näherte sich allmählich dem gegnerischen Gehäuse. René Kaaden gelang in der 78. Minute per Kopf der Anschlusstreffer und nun schien wieder ein Punktgewinn möglich. In den darauf folgenden Minuten wurden die Gastgeber in die eigene Hälfte gedrängt; nur mit Mühe konnten sie das 2:1 bis zum Abpfiff verteidigen.

Letztendlich war der Döllnitzer Sieg nicht unverdient. Aber die Art und Weise, wie die Niederlage zustande kam, war ärgerlich. Am nächsten Sonntag geht es dann zur zweiten Vertretung der SG Eisdorf. Dort sollte eine weitere Niederlage vermieden werden.

Punktspiel gegen LSG Ostrau am 26.11.2016

Die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt und der Platz versprühte den Charme aus einer längst vergangenen DDR-Zeit. Die Unebenheiten der Spielfläche wurden durch die aus Stahl bestehenden vierkantigen Pfosten und Querlatten der beiden Tore noch übertroffen. Vermutlich ist dies der einzige Platz im Saalekreis, der so noch bespielt wird. Im Vergleich zu den Vorwochen, hatten wir an diesem Wochenende weitere Ausfälle zu beklagen. Daher bestand unsere Elf aus Spielern der ersten und der zweiten Mannschaft. Das hatte auch zur Folge, dass das Spiel der zweiten Mannschaft am Folgetag in Wettin abgesagt werden musste; die Geldstrafe wird ungefähr 100,00 EUR betragen.

War in der letzten Begegnung noch eine mangelnde Chancenverwertung zu beklagen, war das in diesem Spiel kein Kritikpunkt - wir hatten einfach keine ernsthafte Tormöglichkeit. Lediglich ein Pfostenschuss von Matthias Bunk und ein elfmeterwürdiges Foul an Paul Keller standen zu Buche. Die Hausherren, die in der vergangenen Saison ihre Punkte in der Kreisoberliga errungen haben, spielten sich von Beginn an in einen Rausch. Unser Team bekam überhaupt keinen Zugriff und konnte die Angriffe oft nur durch Fouls stoppen. Mit Mühe und vor allem Glück konnten wir beinahe bis zum Halbzeitpfiff das 0:0 halten. Jedoch gelang den Ostrauern in der 45. Minute nach etlichen Versuchen der Führungstreffer. Dass dies ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt geschah, war natürlich sehr unglücklich, aber dennoch hochverdient. Wenn man ehrlich ist, hätten die Gastgeber zur Halbzeit bereits mit 5:0 führen können.

Nach dem Seitenwechsel war das Spielgeschehen nicht anders. Die Hausherren setzten ihre spielerische Überlegenheit um und hatten gefühlte 80% Ballbesitz. Wie bereits in der Partie gegen Sietzsch hat sich auch in Ostrau unser weiterer Torhüter, beim Versuch den Treffer zum 2:0 in der 52. Minute zu verhindern, derart schwer verletzt, dass er seinen Platz räumen musste. Auch dieses Mal stellte sich daraufhin Martin Gorgas ins Gehäuse. Der neuen Regelung in der Kreisliga ist es zu verdanken, dass ein zuvor ausgewechselter Spieler auch wieder eingewechselt werden kann. Martin war im ersten Spielabschnitt noch als Verteidiger tätig. Nach einer Umstellung in der Halbzeitpause musste er sich das Spiel von außen anschauen, ehe er dann wieder als Torwart zum Einsatz kam. Die Hausherren kombinierten sich immer wieder in unseren Strafraum und konnten schnell auf 3:0 (65. Minute) und wenig später auf 4:0 (76. Minute) erhöhen. In den letzten Spielminuten war dann jeder Schuss ein Treffer (5:0 in der 84. Minute, 6:0 in der 87. Minute und 7:0 in der 89. Minute). Unstrittig ist, dass die Niederlage verdient war. Wir können uns in dieser Saison nicht mit Ostrau oder weiteren Mannschaften in der oberen Tabellenregion messen. Dennoch hätten uns weniger Gegentore besser zu Gesicht gestanden.

Hoffentlich können wir im kommenden Spiel in Döllnitz wieder auf Spieler zurückgreifen, die zuletzt nicht mitwirken konnten.

Punktspiel gegen SV Sietzsch am 19.11.2016

Das erste von vier Auswärtsspielen in Folge konnte gewonnen werden. Mit einem couragierten Auftritt hat sich unsere Mannschaft den Sieg auch verdient. Im 90-minütigen Dauerregen hatten zwar zunächst die Sietzscher die besseren Möglichkeiten, jedoch wurden diese von unserem ersten Torwart in dieser Partie (Maik Schmidt) glänzend pariert. Es dauerte einige Minuten bis unsere Elf ins Spiel fand und sich mittels schöner Aktionen bis zum Strafraum kombinierte. Eine Unsicherheit des Sietzscher Torhüters nutze Markus Katzemich in Abstaubermanier in der 18. Minute zur verdienten Führung. Im Anschluss ergaben sich weitere, teils hochkarätige, Tormöglichkeiten, um die Führung auszubauen. Dies gelang jedoch erst in der 42. Minute, abermals durch Markus Katzemich.

Im zweiten Spielabschnitt wollten die Hausherren sogleich den Anschlusstreffer erzielen. Bei einer weiteren Parade in der 51. Minute verletzte sich unser Torwart so stark, dass er anschließend von Martin Gorgas ersetzt werden musste. Martin fand aber schnell ins Spiel und wehrte bereits wenige Augenblicke später das sicher geglaubte 1:2 ab. Der ansonsten sichere Schiedsrichter hatte dann wohl in der 60. Minute ein Einsehen mit den Gastgebern. Zum Erstaunen der Hohenthurmer Spieler und Anhänger zeigte er nach einem normalen Zweikampf auf den Punkt. Der Sietzscher Kapitän verwandelte den Strafstoß dann sicher zum 1:2. Nun bauten die Hausherren Druck auf und drängten auf den Ausgleich. In dieser Phase der Begegnung hatte unsere Mannschaft zu viele Ballverluste, da überhastet und zu ungenau abgespielt wurde. Durch den Dauerregen wurde der Boden sehr weich und rutschig; die Spieler hatten kaum mehr einen sicheren Stand. Nur so ist es zu erklären, dass wir mehrere Hochkaräter nicht zur Vorentscheidung abschließen konnten. Stattdessen erzielten die Sietzscher den vermeintlichen Ausgleich. Der Schiedsrichter verweigerte diesem Tor jedoch die Anerkennung, da einer unserer Verteidiger zuvor gefoult wurde. Einige Minuten später lag der Ball schon wieder in unserem Netz. Aber auch dieser Treffer zählte nicht, da der Torschütze im Abseits stand. Das Zittern hatte dann in der 82. Minute ein Ende. Matthias Bunk gelang es endlich, einen der vielen Konter mit einem Treffer ins Sietzscher Gehäuse abzuschließen.

Auch in dieser Partie war erneut unsere schlechte Chancenverwertung zu bemängeln. Dies könnte - zumindest teilweise - den immer schlechter gewordenen Platzverhältnissen geschuldet gewesen sein. Um nächste Woche in Ostrau zu bestehen, sollten wir nicht wieder derart viele Möglichkeiten ungenutzt lassen.

Punktspiel gegen TSG Löbejün am 05.11.2016

Bei strömendem Regen, der pünktlich zum Anpfiff einsetzte und bis weit nach Abpfiff andauerte, zeigte unsere Mannschaft, dass sie unbedingt gegen den Tabellennachbarn aus Löbejün gewinnen wollte. Das Spiel war ansehnlich und wurde von beiden Seiten fair geführt. Nach mehreren vergebenen Torchancen hatten wir dann in diesem Spiel letztendlich das Glück, das wir in den Vorwochen vermissten. So stand Fortuna zunächst beim 1:0 durch René Kaaden (42. Minute) und dann beim 2:0 (Eigentor in der 45. Minute) auf unserer Seite. Beide Treffer wären in den letzten Spielen derart nicht erzielt worden. Und falls doch, dann nur vom Gegner.

Nach Wiederanpfiff wurden die Gäste aus Löbejün stärker, erarbeiteten sich mehr Spielanteile und hatten auch die ein oder andere Torchance. Entweder wurden diese Möglichkeiten zu überhastet abgeschlossen oder von unserem Torhüter Marius vereitelt. Unsere Elf setzte gezielt Nadelstiche in Richtung gegnerisches Tor, die zunächst erfolglos blieben. So hatten Matthias Bunk, Stefan Katzemich oder auch Paul Keller die endgültige Entscheidung auf dem Fuß. Erst in der 90. Spielminute gelang dann Stefan Ruß mit dem 3:0 der Schlusspunkt.

Es folgen nun vier Auswärtsspiele; die erste Reise führt uns nach Sietzsch. Nach anfänglichen Problemen haben sich die Sietzscher in die Saison gekämpft und konnten bislang 3 Punkte mehr als wir verbuchen.

Punktspiel gegen TSV Holleben am 29.10.2016

Wenn man seine Torchancen nicht nutzt, dann verliert man Spiele, die man eigentlich gewinnen müsste. So war es nicht nur in der Vorwoche gegen Neutz geschehen, sondern auch an diesem Wochenende in Holleben. Wie in den letzten Jahren haben wir dort eine prima Leistung gezeigt und haben dennoch wieder punktlos den Heimweg angetreten. Was wäre gewesen, wenn wir unsere Möglichkeiten konsequent genutzt hätten? Tja, dann wäre der tatsächliche Führungstreffer von Kai Schumann in der 7. Minute nicht das 0:1, sondern vielleicht schon das 0:2 oder das 0:3 gewesen. Aber das Glück (des Tüchtigen) hatte an diesem Nachmittag die Heimelf. Nach mehreren Standardsituationen gelang ihnen in der 20. Spielminute der Ausgleich. Plötzlich war ein Bruch in unserem Spiel zu vernehmen und die Hausherren kamen besser ins Spiel. Der Führungstreffer, den sie in der 37. Minute erzielten, war jedoch nicht ihrer Leistung, sondern unserem Unglück, geschuldet.

Nach dem Seitenwechsel spielte unsere Elf wieder mutiger nach vorn und hatte durch Matthias Bunk die Chance zum Ausgleichstreffer. Er scheiterte jedoch am sehr gut aufgelegten, erst zur Halbzeit eingewechselten, Hollebener Torwart. So parierte er mehrere Tormöglichkeiten und brachte unsere Spieler zur Verzweiflung. Es kam, wie es folglich kommen musste. Die Gäste, die sich im zweiten Durchgang aufs Kontern beschränkten, konnten in der 72. Minute ihre Führung durch das erzielte 3:1 ausbauen. Direkt im Gegenzug (73. Minute) schlug ein Volley-Schuss von Kai Schumann unhaltbar und völlig überraschend für den Torwart zum 3:2 ein. Weitere Möglichkeiten vereitelte der gegnerische Schlussmann zu unserem Leidwesen. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzte wieder die Heimelf, die einen weiteren Konter zum 4:2 abschließen konnten. Dass dieser Treffer aus einer Abseitsposition heraus erzielt wurde, war letztendlich ärgerlich aber unschädlich.

Es bleibt zu sagen, dass alle Spieler bis zum Abpfiff gekämpft haben und ihnen nichts vorzuwerfen ist. Solche Spiele enden dann eben wie an diesem Tag, wenn man im Tabellenkeller steckt. Da hat die gegnerische Mannschaft das Glück und man selbst nur eine Menge Pech.
Um den Anschluss ans "rettende Ufer" nicht beizeiten zu verlieren, müssen im nächsten Spiel die Gäste aus Löbejün besiegt werden.

Punktspiel gegen SSV Neutz am 22.10.2016

Dass man ein wegweisendes Spiel trotz drückender Überlegenheit und einer Vielzahl an Torchancen auch verlieren kann, zeigt die Begegnung gegen die Gäste aus Neutz. Das Spiel sollte eigentlich die Wende in dieser bislang sehr schlecht verlaufenden Saison bringen, da die Neutzer bisher punktlos blieben.
Unsere Mannschaft hat sich für ihren couragierten Einsatz über die gesamte Spielzeit leider nicht belohnt. Bereits nach wenigen Minuten hämmerte Matthias Bunk den Ball an den Pfosten. Es folgten weitere Angriffe, die jedoch nicht in Zählbares umgesetzt wurden. Die Gäste setzten Nadelstiche, die unsere Abwehr ein ums andere Mal ins Schlingern brachte. Nach 24 Minuten erzielten sie das 0:1 und nach 38 Minuten sogar das 0:2. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Pause. Eigentlich hätte es zu diesem Zeitpunkt 5:2 für unsere Elf stehen müssen. Aber eben nur eigentlich.

Auch nach Wiederanpfiff war die Begegnung sehr einseitig. Nach einem Foul an Matthias Bunk im Strafraum, trat Kai Schumann in der 51. Minute zum fälligen Elfmeter an und verschoss. Auch den Nachschuss konnte er nicht im Tor unterbringen. Die Gäste setzten ihre Taktik konsequent um, und setzten auch im zweiten Spielabschnitt auf Konter. So erzielten sie in der 55. Minute das 0:3. Unsere Mannschaft steckte dennoch nicht auf und spielte weiter nach vorn. In der Folgezeit zeigte das Team, dass es besser ist, als es der momentane Tabellenstand aussagt. Sie trugen zwar sehenswerte Spielzüge vor, jedoch fehlte der entsprechende Abschluss. Entweder kam der finale Pass nicht an, oder der Ball fand den Weg nicht ins Tor, weil ein Neutzer Abwehrspieler im Weg stand. Zahlreiche Möglichkeiten, u. a. von Markus und Stefan Katzemich, Kai Schumann oder auch von Matthias Bunk, blieben ungenutzt. Man hatte das Gefühl, dass man noch ewig weiter spielen könnte, ohne einen Treffer zu erzielen. Kurz vor Ende der Partie schob Matthias Bunk den Ball zum 1:3 ins Tor (88. Minute). Nur eine Minute später verkürzte Kai Schumann auf 2:3. Jetzt war die Hoffnung wieder da, doch noch einen Punkt zu erringen. Auch weil der Schiedsrichter fünf Minuten Nachspielzeit gab. Die letzte Möglichkeit in diesem Spiel konnte Manuel Arzt aus kurzer Distanz per Kopf leider nicht nutzen. Als alle Hohenthurmer Spieler und Zuschauer bereits zum Bejubeln des Ausgleichstreffers ansetzten, war das Entsetzen groß, als der Ball dann doch am Tor vorbei ins Aus rollte.

Nächste Woche geht es zum Auswärtsspiel nach Holleben. Dort haben wir in den letzten Jahren zwar immer sehr gut gespielt, sind aber stets punktlos nach Hause gefahren.

Punktspiel gegen Wettiner SV am 03.10.2016

Ergebnis: 0:2

Torschützen:
keine

gelbe Karte:
Tilo Suchantke, Markus Katzemich

gelb-rote Karte: keine

rote Karte: keine

Zuschauer: 26

SR: Philipp Kluge

Punktspiel gegen TSV Niemberg am 01.10.2016

Ergebnis: 2:1

Torschützen:
Matthias Bunk, Markus Katzemich

gelbe Karte:
Markus Katzemich

gelb-rote Karte: keine

rote Karte: keine

Zuschauer: 27

SR: Daniel Greßmann

Punktspiel gegen SV Höhnstedt am 24.09.2016

Ergebnis: 0:3

Torschützen:
keine

gelbe Karte:
keine

gelb-rote Karte: keine

rote Karte: keine

Zuschauer: 42

SR: Armin Auerbach

Punktspiel gegen SV TuRa Beesenstedt am 10.09.2016

Ergebnis: 1:3

Torschützen:
Matthias Bunk

gelbe Karte:
Robert Kleinert

gelb-rote Karte: Michael Melzer

rote Karte: keine

Zuschauer: 30

SR: Matthias Ehrbarth

Punktspiel gegen SSV Landsberg II am 27.08.2016

Ergebnis: 1:1

Torschützen:
Raphael Hahn

gelbe Karte:
keine

gelb-rote Karte: keine

rote Karte: keine

Zuschauer: 25

SR: Kai Bayer

Pokalspiel gegen SV Günthersdorf am 20.08.2016

Ergebnis: 1:4

Torschützen:
Marian Lisca

gelbe Karte:
Tilo Suchantke, Markus Katzemich

gelb-rote Karte: keine

rote Karte: keine

Zuschauer: 40

SR: Tim Amonat


Einige Chancen und alle Tore des Spiels gibt es hier zu sehen (FuPa tv). Vielen Dank an FuPa.net

Punktspiel gegen SG Großkugel am 13.08.2016

Ergebnis: 1:3

Torschützen:
Markus Katzemich

gelbe Karte:
Markus Katzemich

gelb-rote Karte: keine

rote Karte: keine

Zuschauer: 65

SR: Matthias Eichhorn

Ergebnisse der Mitgliederversammlung

Die Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung am 23.07.2016 folgende Beschlüsse gefasst:


Mitgliedsbeiträge
Die Mitgliedsbeiträge wurden erhöht und betragen ab der jetzt startenden Saison 2016/17 nunmehr für passive Mitglieder 48,00 € und für aktive Mitglieder 96,00 €.


Satzungsänderungen

Die §§ 4, 5 und 6 unserer Vereinssatzung werden wie folgt geändert:

§ 4
Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person beiderlei Geschlechter auf Antrag erwerben, sofern sie sich zur Beachtung dieser Satzungsbestimmungen durch deren Unterschrift bekennt.

Für Minderjährige oder Jugendliche ohne Einkommen ist die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

Die Mitgliedschaft wird durch Beschluss des Vorstandes des Vereins erworben.


§ 5
Es wird keine Aufnahmegebühr erhoben.


§ 6
Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Die Höhe wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Festgesetzte Jahresbeiträge sind auch bei Aufnahme während des Geschäftsjahres anteilig mit dem Eintritt fällig.


Marco Schumann
Präsident

Mitgliederversammlung

Ich lade alle Vereinsmitglieder am Samstag, den 23.07.2016 um 17.00 Uhr ins Sportlerheim Hohenthurm zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein.

Tagesordnung:

TOP 1 - Begrüßung und Eröffnung


TOP 2 - Auswertung der abgelaufenen Saison und Ausblick aller Mannschaften für die kommende Saison

TOP 3 - Auswertung der finanziellen Situation des Vereins

TOP 4 - Darstellung der Vorstandsarbeit der abgelaufenen Saison und Bekanntgabe geplanter Projekte

TOP 5 - Beschlussfassung zur Beitragserhöhung
Es soll darüber entschieden werden, ob und auf welchen Betrag der Mitgliedsbeitrag erhöht wird. Der Vorstand erwägt, den Beitrag für passive Mitglieder von derzeit 36,00 € auf 48,00 € und den für aktive Mitglieder von derzeit 72,00 € auf 96,00 € zu erhöhen.

TOP 6 - Beschlussfassung über Satzungsänderungen
Es soll darüber entschieden werden, ob die §§ 4, 5 und 6 unserer Satzung geändert werden.


Momentane Fassung § 4:
Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person beiderlei Geschlechter auf Antrag erwerben, sofern sie sich zur Beachtung dieser Satzungsbestimmungen durch deren Unterschrift bekennt.

Für Minderjährige oder Jugendliche ohne Einkommen ist die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

Die Mitgliedschaft wird durch Beschluss des Vorstandes des Vereins erworben. Ein derartiger Beschluss ist nur rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied die festgesetzte Aufnahmegebühr und den Mitgliedsbeitrag für den laufenden Monat bezahlt hat.

geplante Neufassung § 4:
Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person beiderlei Geschlechter auf Antrag erwerben, sofern sie sich zur Beachtung dieser Satzungsbestimmungen durch deren Unterschrift bekennt.

Für Minderjährige oder Jugendliche ohne Einkommen ist die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

Die Mitgliedschaft wird durch Beschluss des Vorstandes des Vereins erworben.


Momentane Fassung § 5:
Die Aufnahmegebühr als Mitglied des Vereins beträgt:
für Erwachsene 50,00 DM
für Studenten und Lehrlinge 20,00 DM
für Vorschulkinder und Schüler 5,00 DM
für Familienaufnahme unabhängig von der Anzahl der Kinder 50,00 DM.

geplante Neufassung § 5:
Es wird keine Aufnahmegebühr erhoben.


Momentane Fassung § 6:

Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge, die Höhe wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Festgesetzte Jahresbeiträge sind auch bei Aufnahme während des Geschäftsjahres mit dem Eintritt fällig.

geplante Neufassung § 6:
Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Die Höhe wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Festgesetzte Jahresbeiträge sind auch bei Aufnahme während des Geschäftsjahres anteilig mit dem Eintritt fällig.


TOP 7 - Verschiedenes
(Anträge, die hierbei gestellt werden und sich auf rechtliche oder satzungsändernde Belange beziehen, können auf dieser Mitgliederversammlung nicht beschlossen werden. Diese werden dann für die nächste Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorgesehen.)

Um pünktliches und möglichst vollzähliges Erscheinen wird gebeten.


Marco Schumann
Präsident

Sommerfahrplan

14.07.2016 19.00 Uhr Trainingsbeginn  
16.07.2016 15.00 Uhr Testspiel VfB Hohenthurm (KL SK) - TSV Brehna (KL ABI) 5:2
23.07.2016 14.00 Uhr Testspiel VfB Hohenthurm (KL SK) - SV Dautzsch (Stadtliga HAL) 2:1
23.07.2016 17.00 Uhr Mitgliederversammlung  
23.07.2016 18.00 Uhr Saisoneröffnungsfeier  
30.07.2016 13.00 Uhr Testspiel VfB Hohenthurm II (1. KKl SK ) - Kanenaer SV II (1. Stadtklasse HAL) 3:2
30.07.2016 15.00 Uhr Testspiel VfB Hohenthurm (KL SK) - Roter Stern Halle II (1. Stadtklasse HAL) 8:4
06.08.2016 15.00 Uhr Testspiel VfB Hohenthurm I - VfB Hohenthurm II 4:1
13.08.2016 15.00 Uhr 1. Spieltag SG Großkugel - VfB Hohenthurm 3:1
14.08.2016 14.00 Uhr 1. Spieltag LSG Lieskau II - VfB Hohenthurm II 2:0
20.08.2016 15.00 Uhr 1. Pokalhauptrunde VfB Hohenthurm - SV Günthersdorf 1:4